Fachwissen Logopädie | 24.10.2025
Internationale Zusammenarbeit des dbl
Warum wir über Grenzen hinausdenken
Die Logopädie in Deutschland entwickelt sich nicht im luftleeren Raum. Als Verband haben wir uns der aktiven Entwicklung unseres Berufs sowie der sozioökonomischen und berufspolitischen Interessenvertretung unserer Mitglieder verschrieben (siehe § 2 der dbl-Satzung). Fachliche, wirtschaftliche und berufspolitische Aspekte sind dabei eng miteinander verwoben – und sie machen nicht an Ländergrenzen halt. Im europäischen Bildungsraum und auf einem zunehmend globalisierten Arbeitsmarkt ist der Blick über den Tellerrand nicht nur hilfreich, sondern notwendig, um internationale Entwicklungen zu beobachten, zu integrieren und aktiv mitzugestalten.
Was internationale Vernetzung für unseren Beruf bedeutet
Für Logopäd*innen und Studierende eröffnet die internationale Zusammenarbeit konkrete Chancen:
- Wissenstransfer und Horizonterweiterung: Internationale Perspektiven bereichern unsere fachliche Arbeit und zeigen neue Ansätze in Diagnostik, Therapie und Forschung auf.
- Mobilität und Karrierechancen: Gleichwertige Ausbildungsabschlüsse erleichtern es, im Ausland zu arbeiten oder zu studieren – eine Chance, die bereits während der Ausbildung durch Vernetzungsangebote vorbereitet wird.
- Berufspolitische Stärkung: Der Austausch mit Kolleg*innen aus anderen Ländern zeigt, welche Standards anderswo gelten, und liefert Argumente für die Weiterentwicklung unserer eigenen Rahmenbedingungen.
- Information und Orientierung: Durch unsere internationale Arbeit bleiben Mitglieder über relevante Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene informiert.
Was der dbl konkret tut
Wissenschaftliche Zusammenarbeit fördern
Wir unterstützen den fachlichen Austausch über Ländergrenzen hinweg – etwa durch Reisestipendien und den Studi-Campus. So ermöglichen wir Studierenden und Berufstätigen, an internationalen Kongressen und Veranstaltungen teilzunehmen.
Netzwerke pflegen und ausbauen
Seit vielen Jahrzehnten pflegen wir vielfältige und beständige Beziehungen zu fachlich und berufspolitisch relevanten Partnern weltweit. Diese Arbeit wird im Wesentlichen durch die Mitglieder unserer Bundeskommission für Internationale Beziehungen (BKIB) vorangetrieben. Die BKIB setzt sich aktuell aus sechs engagierten Mitgliedern zusammen: Dagmar Karrasch (Leitung BKIB, dbl-Präsidentin), Luisa Bußmann, Dr. Hanna Ehlert, Prof. Dr. Wiebke Scharff Rethfeldt, Selma Klee und Jasmin Schütz als Vertreterin der Bundesstudierendenvertretung (BSV).
Zu unserem internationalen Netzwerk gehören unter anderem:
Die BSV verfolgt zudem eigene internationale Aktivitäten – wie international ausgerichtete Themenabende und Kongresse – und arbeitet mit den Verbänden anderer Länder und deren Gremien zusammen – darunter mit der Fédération Nationale des Étudiants en Orthophonie (FNEO), dem International Students Network (ISN-SLT) und der IALP.
Gemeinsam Ergebnisse erzielen
Aus unserer internationalen Zusammenarbeit entstehen konkrete Resultate. Dazu gehören:
Jetzt Mitglied werden!
Teilzuhaben an dem, was der dbl durch Bildung und Forschung für die Zukunftssicherheit unserer Profession leistet, ist für jedes unserer Mitglieder ebenso wichtig, wie der Einfluss des dbl zur Wahrnehmung berufspolitischer Interessen und die imagebildende Präsenz des dbl in der Öffentlichkeit.
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Ihre Vorteile als Mitglied
Unsere internationale Arbeit bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten und Vorteile:
- Mitgestalten: Bringen Sie sich in der BKIB oder BSV oder gezielten Aktivitäten ein.
- Dabei sein: Profitieren Sie von unseren Reisestipendien für internationale Kongresse und Tagungen.
- Dazulernen/Sich informieren: Greifen Sie kostenlos auf die Fachzeitschrift Folia Phoniatrica et Logopaedica der IALP zu (Passwort im Mitgliederbereich der Website – loggen Sie sich bitte ein, um die Zeitschrift abzurufen).
- Horizont erweitern: Wir informieren Sie über internationale Entwicklungen und Diskurse.
Warum wir dranbleiben
Internationale Zusammenarbeit ist kein Selbstzweck – sie stärkt die Qualität unserer Versorgung, treibt die Professionalisierung voran und sichert die Zukunft unseres Berufs. In einer vernetzten Welt können wir nur gemeinsam die besten Lösungen für die Menschen finden, die auf unsere Expertise angewiesen sind. Das motiviert auch unsere BKIB-Mitglieder:
– „Die Arbeit in der BKIB macht mir besonders viel Spaß, weil ich die Gelegenheit habe, mit tollen Kolleginnen und Kollegen zusammenzuarbeiten und gemeinsam die internationale Vernetzung und Zusammenarbeit im Bereich Logopädie voranzutreiben. Es ist spannend, den dbl nicht nur national, sondern auch im internationalen Kontext zu erleben“, so Luisa Bußmann, Mitglied der BKIB.
Auch Selma Klee, BSV-Vertreterin in der BKIB, ist gerne dabei: „Ich möchte mich durch die Arbeit in der BKIB für die Interessen von Logopädie-Studierenden und jungen Berufstätigen einsetzen und einen interkulturell respektvollen Austausch anstreben und mitgestalten. Gemeinsam mit tollen Kolleg*innen macht es viel mehr Spaß für Ziele wie die Vollakademisierung oder Vernetzung unseres Berufs zu kämpfen und das auf internationaler Ebene.“
Sie möchten mehr erfahren oder sich einbringen?
Kontaktieren Sie uns oder informieren Sie sich über unsere Logopädie-News über aktuelle Möglichkeiten zur Beteiligung auf unserer Website.
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