Meldungen | 30.09.2025
Hörtipp: Stimme aus der Logopädie im Podcast von Deutschlandfunk Kultur
Was haben wir in Deutschland erreicht, seit vor zehn Jahren der berühmte Satz „Wir schaffen das“ von Angela Merkel in einer Pressekonferenz fiel? Diese Frage steht im Zentrum der Folge „Zehn Jahre danach – was ist gelungen, was nicht?“ des Podcasts „Im Gespräch“ von Deutschlandfunk Kultur.
Themen, die vor dem Hintergrund von Migration diskutiert werden, sind unter anderem der Umgang mit Geflüchteten sowie der Arbeits- und Fachkräftemangel in Deutschland.
Neben Muhterem Aras, der Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg, und dem Migrationsexperten Prof. Dr. Daniel Thym kommen auch Hörer*innen der Sendung zu Wort. Einer von ihnen ist der Logopäde Herbert Lange, der seine Erfahrungen mit Mehrsprachigkeit, kultureller Vielfalt und Migration teilt.
Der Logopäde aus Bremen spricht nicht nur über seine Erfahrungen mit mehrsprachigen Patient*innen und deren Familien, sondern auch über die Zusammenarbeit mit zugewanderten Kolleg*innen. Er thematisiert die systembedingten Herausforderungen in deutschen Logopädiepraxen im Umgang mit Mehrsprachigkeit und bringt Impulse aus seiner Praxiserfahrung in den USA ein. Herbert Lange weist darauf hin, wie entscheidend der Gewinn mehrsprachiger Fachkräfte für die Heilmittelberufe ist. Der Logopäde betont dabei, wie wertvoll Kolleg*innen sind, die nicht nur mehrere Sprachen sprechen, sondern auch zwischen verschiedenen Kulturen vermitteln können. „Was wir auf jeden Fall brauchen, sind noch mehr Beispiele, wo es richtig gut läuft […] um eine starke Gesellschaft zu werden und zu bleiben“, lautet sein Appell.
Die ganze Folge können Sie hier hören. Das Gespräch mit Herbert Lange beginnt ab circa Minute 53:46.
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