Meldungen | 15.10.2025

Erstes Symposium Therapiewissenschaften am UKE: Neue Impulse für Forschung, Lehre und Versorgung

Am 5. September 2025 fand das erste Symposium Therapiewissenschaften am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) statt, das vom Netzwerk Therapiewissenschaften des UKE ausgerichtet wurde.

Auf Einladung der Netzwerksprecherinnen Prof. Susanne Klotz und Dr. Silke Wolf nahmen 75 Fachpersonen aus den Bereichen Versorgung, Forschung und Lehre an der Veranstaltung teil. Darunter auch Vertreter*innen diverser Verbände. Für den dbl war Dagmar Karrasch vor Ort.

„Ziel des Symposiums war die Erarbeitung eines Positionspapiers zu Therapiewissenschaften an Universitätskliniken, das konkrete Perspektiven und Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Therapiewissenschaften formulieren soll“, so Dr. Jana Zang (UKE und Universität zu Lübeck), eine der Mitorganisatorinnen und dbl-Mitglied. Dafür sorgten die vielfältigen Themen aus der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie.

 

v.l.: Dr. Silke Wolf (UKE), Dr. Christina Lindemann (UKE), Friederike Grube (UKE), Prof. Annette Baumgärtner (Universität zu Lübeck), Prof. Christiane Lücking (HS Fresenius), Prof. Britta Tetzlaff (HS Hannover), Dr. Minettchen Herchenröder (Physio Deutschland), Prof. Susanne Klotz (UKE) / © Farzaneh Mostafavi

Disziplinen im Dialog

Nach der feierlichen Eröffnung und einem Grußwort von Joachim Prölß, Pflegedirektor des UKE, bot das Programm vielfältige Vorträge von namhaften Sprecher*innen aus der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie. Beleuchtet wurden dabei sowohl die historischen Entwicklungen als auch aktuelle Herausforderungen und Zukunftsvisionen der Therapiewissenschaften. Prof. Annette Probst, Sprecherin des Fachbereichstags Therapiewissenschaften, gab einen fundierten Überblick zur Positionierung der Therapiewissenschaften als eigenständige wissenschaftliche Disziplin in Deutschland.

Einblicke in interprofessionelle Ansätze bot Prof. Anke Kohmäscher, die das Zentrum für interprofessionelle Therapie und Prävention am Fachbereich Gesundheit der Fachhochschule Münster vorstellte. Darüber hinaus präsentierten Prof. Katharina Röse (Ergotherapie) und Prof. Annette Baumgärtner (Logopädie) zukunftsweisenden Strukturen des Instituts für Gesundheitswissenschaften der Universität zu Lübeck am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH).

In den Workshops zu Lehre, Versorgung und Forschung mit dem Schwerpunkt Universitätsmedizin brachten Teilnehmer*innen ihre individuellen Erfahrungen und Ideen für die Zukunft ein. Die abschließende Podiumsdiskussion vertiefte diese Inhalte.

Das nächste Symposium Therapiewissenschaften ist für 2027 am Universitätsklinikum Münster geplant.

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