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Presseinformation

Luise-Springer-Forschungspreis 2025 verliehen

Auszeichnungen für Sarah Breusch und Sarah Leder
20. Mai 2025. Auch dieses Jahr zeichnet der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) am 23. Mai 2025 auf seinem Jahreskongress in Bremen wieder herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus.

Gleich zwei Preisträgerinnen wird diesmal der Luise-Springer-Forschungspreis verliehen: Sarah Breusch und Sarah Leder. Die Preise werden mit je 2.500 Euro vom Deutschen Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) gestiftet.

Sarah Breusch

Sarah Breusch beendete 2019 das Studium der Sprachtherapie an der Universität zu Köln und schloss im Mai 2024 das Masterstudium der Lehr- und Forschungslogopädie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) ab. Den Luise-Springer-Forschungspreis erhält Sarah Breusch für ihre Masterarbeit mit dem Titel „Das stimmliche Selbstkonzept bei Auszubildenden und Studierenden der Logopädie und Sprachtherapie – eine Studie zu Zusammenhängen mit Ausbildung und Studium, stimmlicher Beschäftigung und Berufswahl“. Darin untersucht sie die Modellstruktur des „Fragebogens zur Erfassung des stimmlichen Selbstkonzepts“ (FESS) (Nusseck et al., 2015) zur Anwendung des Erhebungsinstruments in der Stichprobe der Auszubildenden und Studierenden der Logopädie und Sprachtherapie.

Sarah Breusch arbeitet derzeit in einer logopädischen Praxis in Aachen mit dem Schwerpunkt Stimme und Kindersprache. Darüber hinaus arbeitet sie seit Januar 2025 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im „Vocal Control and Vocal Well-Being Lab“ am Universitätsklinikum Bonn und als wissenschaftlich Hilfskraft im Institut für Psychologie der RWTH Aachen. Zudem ist sie Dozentin im Seminar „Praxisorientiertes Stimmtraining für Lehrkräfte“ der Lernwerkstatt der Universität zu Köln.

Sarah Leder

Sarah Leder beendete 2015 ihre Logopädieausbildung an der Akademie für Gesundheitsberufe am Universitätsklinikum Ulm. 2017 schloss sie den Bachelorstudiengang „Logopädie – Angewandte Therapiewissenschaft“ an der Hochschule Fresenius ab. Es folgte von 2021 bis 2024 der berufsbegleitend aufgebaute Masterstudiengang „Angewandte Versorgungsforschung“ an der Katholischen Stiftungshochschule München. Sarah Leder erhält den Luise-Springer-Forschungspreis für die Masterarbeit mit dem Titel „Die Versorgungssituation in der ambulanten Logopädie. Der Umgang mit Therapieplatzvergabe und Wartezeiten in der logopädischen Praxis – Eine Mixed-Methods-Studie“.

Diese befasste sich thematisch u. a. mit genutzten Allokationsstrategien bei der Therapieplatzvergabe, um die Versorgung in den Praxen trotz Fachkräftemangel bei konstanter oder steigender Nachfrage nach logopädischer Therapie zu gewährleisten.

Seit Oktober 2024 ist Sarah Leder als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für die medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung und Teilhabebeschränkungen am Universitätsklinikum Augsburg tätig. Außerdem arbeitet sie in einer logopädischen Praxis bei Augsburg mit den Schwerpunkten Neurologie und Redeflussstörungen.

Preisvergabe beim 53. dbl-Kongress

Der Tradition entsprechend werden die beiden Wissenschaftspreise auf der Eröffnungsveranstaltung des dbl-Jahreskongresses verliehen. Beide Preisträgerinnen werden ihre Arbeit und Ergebnisse auf dem Kongress in Bremen auch vorstellen: Sarah Leder am 23. Mai 2025 um 13:30 bis 14:30 (Borgward Saal) und Sarah Breusch 24. Mai 2025 um 14:30 bis 16:00 (Salon Danzig).

Fotos der beiden Preisträgerinnen können Sie hier downloaden:

Sarah Breusch, Foto: © Jana Wolschke
Sarah Leder, Foto: © Peter Neidlinger – Zentralen Fotostelle der Universität Augsburg

Weitere Informationen zum dbl-Jahreskongress 2025 sowie das Programm finden Sie unter https://www.dbl-kongress.de/


Pressekontakt: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl), Augustinusstr. 11 a, 50226 Frechen, Pressereferat, Nikola Depel, mobil: 01590 4817365, Klaudia Kasek, mobil: 01556.0315758, E-Mail: [email protected], Internet: www.dbl-ev.de

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Über den dbl

Der Deutsche Bundesverband für Logopädie e. V. (dbl) ist seit 1964 der Berufs- und Fachverband für Logopäd*innen und weitere Sprachtherapieberufe in Deutschland. Er vertritt die berufspolitischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Selbstverwaltung und Kostenträgern. Er fördert die Wissenschaft auf dem Gebiet der Logopädie, setzt sich für eine evidenzbasierte, qualitätsgesicherte Versorgung ein und macht logopädisches Wissen in der Öffentlichkeit sichtbar.

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