#Sprechapraxie#Dysarthrie#Aphasie
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Logopädie | 08.05.2026
Tag gegen den Schlaganfall: Wo setzt logopädische Therapie an?
Ein Schlaganfall kann das Leben von einem Moment auf den anderen verändern. Viele Schlaganfallbetroffene leiden unter Sprach- und Sprechstörungen. Zum Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai 2026 möchten wir deshalb zeigen, wie logopädische Therapie Betroffene auf ihrem Weg zurück in den Alltag unterstützt.
Das sollten Betroffene und Angehörige wissen
Nach einem Schlaganfall können Störungen der Sprache, des Sprechens und des Schluckens auftreten. Dann spricht man von einer Aphasie (Sprachstörung), einer Dysarthrie (Störung der Atmung, Stimmgebung und Artikulation), einer Sprechapraxie (wenn die Planung von Sprechbewegungen betroffen ist) oder aber von einer Schluckstörung (Dysphagie). In der logopädischen Therapie wird daran gearbeitet, sich wieder mitteilen und mit anderen verständigen zu können. Wenn Probleme mit dem Essen und Trinken auftreten, arbeiten Logopäd*innen mit den Patient*innen daran, wieder sicher Schlucken zu können. Wie eine Therapie also aussehen kann, wird je nach dem individuellen Bedarf entschieden.
Was wünschen sich die Betroffenen?
Rund 70 Prozent der Schlaganfallbetroffenen fühlen sich in der häuslichen Nachsorge nicht ausreichend versorgt, wie eine Befragung der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zeigt. Von etwa 1.000 Befragten gaben 41 Prozent an, sie benötigten mehr Therapien oder Rehabilitationsmaßnahmen, als sie erhalten.
Bis zu 80 Prozent der Betroffenen gaben an, an Beeinträchtigungen wie Sprach- oder Aufmerksamkeitsstörungen zu leiden. Sie alle benötigen Logopädie oder neuropsychologische Unterstützung, heißt es in der Auswertung der Studie. Welche Bereiche außerdem betroffen sind und welche sonstige Unterstützung sich die Betroffenen wünschen, können Sie hier nachlesen.
Hilfe für Betroffene
Sie leiden an den Folgen von Schlaganfall und brauchen eine logopädische Therapie? Der dbl bietet den Such-Service „Logopädensuche“ an, mit dem Betroffene oder deren Angehörige qualifizierte Logopäd*innen in ihrer Umgebung finden können: https://www.dbl-ev.de/service/logopaedensuche.
Weitere hilfreiche Informationen finden Sie hier:
Für dbl-Mitglieder: fachlicher Austausch im Mitgliederportal
Nutzen Sie gerne unser Mitgliederportal, um sich untereinander zu diesem Thema auszutauschen. So können Sie von den Erfahrung Ihrer Kolleg*innen profitieren oder andere an Ihrer Expertise teilhaben lassen.
Kongressrabatt zum Aktionstag
Zum Aktionstag möchten wir allen, die sich für Neuro-Themen auf unserem dbl-Kongress interessieren und noch kein Ticket haben, eine besondere Freude machen.
Bis zum 18. Mai können Sie mit dem Code „NEURO“ 30 Euro auf das Zwei-Tage-Ticket sparen.
Auf dem dbl-Kongress erwartet Sie ein fundierter Querschnitt durch neurologische Störungsbilder – von Aphasie über Sprechapraxie bis hin zur Dysphagie. Ergänzend dazu gibt es auch viele weitere spannende Themen zum Weiterbilden und Austauschen. Dabei können Sie nicht nur Ihr Fachwissen auffrischen oder erweitern, sondern auch bis zu 24 Fortbildungspunkte sammeln.
Tragen Sie den Code „NEURO“ beim Ticketkauf einfach oben rechts in das Feld auf der Anmeldeseite ein.
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Das diesjährige Programm finden Sie hier.
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