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Logopädie | 27.04.2026

Bündnis Gesundheit fordert nachhaltige Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung

Resolution zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung
Das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz in seiner aktuellen Form wird weder dem Anspruch einer nachhaltigen Reform noch den Erfordernissen einer verlässlichen Patientenversorgung gerecht, kritisiert das Bündnis Gesundheit in der am 27. April 2026 veröffentlichten Resolution.

Darin fordern die Verbände und Organisationen – darunter auch der dbl – unter anderem: bedarfsgerechte Finanzierung statt starrer Begrenzungen, faire Lastenverteilung sowie die Stärkung der Prävention und die Erschließung neuer Finanzierungsquellen. Maßstab für die Finanzierung müsse der tatsächliche Versorgungsbedarf sein und nicht eine starre Kopplung an die Grundlohnsumme. Zudem müsse der Staat seiner finanziellen Verantwortung stärker nachkommen sowie gesamtgesellschaftliche Aufgaben konsequent aus Steuermitteln finanzieren.

Gleichzeitig fordern sie einen spürbaren Bürokratieabbau sowie die verbindliche Einbeziehung der Gesundheitsberufe in alle Reformprozesse. Kritisch sehen die Verbände auch das laufende Gesetzgebungsverfahren mit verkürzten Fristen, das Transparenz und fachliche Qualität gefährde.

Der Appell ist klar: „Politischer Reformdruck darf nicht zulasten von Versorgungssicherheit und Systemvertrauen gehen.“

Zur Resolution gelangen Sie hier.

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