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Logopädie | 02.03.2026
Expertinnen-Hotline zum Europäischen Tag der Logopädie am 6. März 2026
„KI in der Logopädie – Chancen nutzen, Grenzen kennen“
Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde – aber wie und wo kann man sie eigentlich in der Logopädie einsetzen? Einige Kolleg*innen nutzen sie vielleicht schon, aber viele von uns sind noch unsicher und haben Fragen. Daher kommt das diesjährige Thema des Europäischen Tages der Logopädie am 6. März „KI in der Logopädie – Chancen nutzen, Grenzen kennen“ gerade richtig. Wir möchten den Tag nutzen, um Logopäd*innen an das Thema Künstliche Intelligenz heranzuführen und eventuell vorhandene Berührungsängste abzubauen.
Am 6. März 2026 haben Sie die Chance, an der eigens dafür eingerichteten Telefonhotline Ihre Fragen zum Thema zu stellen. Zwischen 17:00 Uhr und 20:00 Uhr ist die Hotline geöffnet − rufen Sie einfach an unter der Tel. 02234.379530 (*Anruf ins deutsche Festnetz. Kosten variieren je nach Telefon-/Mobilfunkanbieter und Vertrag) und kommen Sie ins Gespräch mit einer unserer Expertinnen.
Expertinnen-Hotline am 6. März – das sind die Expertinnen
Wir freuen uns, renommierte Expertinnen für die Hotline gewonnen zu haben. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an unsere drei Kolleg*innen, die sich bereit erklärt haben, ihr Wissen zu teilen und Ihre Frage zu beantworten:
Dr. Hanna Ehlert
Foto: © D. von Seggern
Dr. Hanna Ehlert leitet seit 2019 an der Leibniz Universität das interdisziplinäre Forschungsprojekt “TALC” (Tools for Analyzing Language and Communication). In diesem Projekt wird der Einsatz von automatischer Spracherkennung von Kindersprache für diagnostische Zwecke im Gesundheits- und Bildungssektor erforscht. Seit 2025 erhält das Projekt eine Ausgründungsförderung vom Bundeswirtschaftsministerium, um die Forschung zur Automatisierung von Spontansprachanalysen bei Kindern in ein Startup zu überführen. Darüber hinaus forscht Hanna Ehlert zu den ethischen Rahmenbedingungen des Einsatzes künstlicher Intelligenz in der Logopädie und dem Wandel der therapeutischen Rolle durch diese Technologie.
Prof. Dr. Norina Lauer
Foto: © privat
Prof. Dr. Norina Lauer studierte nach mehrjähriger logopädischer Tätigkeit Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen. Danach war sie als Lehrlogopädin an Fachschulen in Ludwigshafen und Karlsruhe tätig und promovierte an der RWTH Aachen. Von 2009 bis 2018 leitete sie den Bachelorstudiengang Logopädie der Hochschule Fresenius Idstein. Seit 2018 ist sie Professorin an der OTH Regensburg und führt Forschungsprojekte zu Logopädie und Digitalisierung durch. Sie ist Mitglied im Regensburg Center of Health Sciences and Technology (RCHST) und Mitglied des Promotionszentrums „Sozial- und gesundheitswissenschaftliche Gestaltung von Transformationsprozessen (PZSGT)“.
Prof. Dr. Juliane Leinweber
Foto: © Maasewert
Prof. Dr. Juliane Leinweber ist Professorin für Therapiewissenschaften mit dem Schwerpunkt Logopädie am Gesundheitscampus Göttingen der HAWK und hat sich in den letzten Jahren im Bereich Lehre und Forschung mit der Digitalisierung in der Logopädie aus Nutzer*innenperspektive beschäftigt. Durch Forschungsprojekte in diesem Bereich ist sie in Kontakt mit dem Thema automatische Spracherkennung gekommen. In der Lehre begleitet sie Studierende im Bereich KI-Einsatz beim wissenschaftlichen Arbeiten. In der Praxis setzt sie gelegentlich auch mal KI ein, um individualisierte Inhalte zu generieren.
Wir freuen uns auf Sie und Ihre Fragen!
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