Dieser Artikel untersucht das Phänomen der moralischen Irritation im logopädischen Alltag und zeigt, wie das strukturierte Verfahren eines Ethical Reasoning (ethische Argumentation) dazu beitragen kann, therapeutische Entscheidungen transparent und argumentativ sicher zu begründen. Anhand eines Fallbeispiels aus dem logopädischen Alltag werden exemplarisch Definitionen, theoretische Modelle und deren Anwendung auf praktische Entscheidungsprozesse dargestellt. Abschließend werden Implikationen für die Curriculumsentwicklung ethischer Kompetenzen in der Logopädie und die Notwendigkeit einer Berufsethik für die Logopädie aufgezeigt, damit Ethical Reasoning gelingen kann.
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