Der Bedarf an der Versorgung von Kindern mit Trachealkanülen (TK) nimmt weltweit zu. Ein Kind kann eine TK aus vielfältigen medizinischen Gründen benötigen. Langfristig kann die TK motorische, kommunikative Fähigkeiten sowie die Ernährung und das Schlucken der Kinder beeinträchtigen und zu erheblichen Belastungen der Familien führen, insbesondere bei der häuslichen Pflege. Eltern übernehmen umfangreiche pflegerische Aufgaben, was psychische und soziale Herausforderungen mit sich bringt. Daher wird eine familienzentrierte, multiprofessionelle Versorgung gefordert, bei der die Bedürfnisse und Ressourcen der Familien berücksichtigt werden. Der Beitrag verdeutlicht die zentrale Rolle der Logopäd*innen/Sprachtherapeut*innen, indem sie neben fachlichen Interventionen insbesondere die Kompetenzen der Eltern stärken und bedürfnisorientierte Unterstützung anbieten.
Um den gesamten Inhalt zu lesen, loggen Sie sich bitte ein.
Sie sind noch kein Mitglied? Dann finden Sie weitere Informationen hier.