In der Stottertherapie hat sich in den letzten Jahrzehnten eine breit gefächerte Therapielandschaft entwickelt. Vor dem Hintergrund des zum Teil beträchtlichen Leidensdrucks der Betroffenen existiert eine Vielzahl von Ansätzen, bei denen zwischen nachweislich wirksamen und (in ihrer Wirksamkeit) unspezifischen Methodiken unterschieden werden muss. Im Artikel werden die aktuellen evidenzbasierten Verfahren für Erwachsene (Neumannet al. 2017) vorgestellt. Dabei wird auf die besonderen Bedingungen in dieser Altersgruppe eingegangen. Ausgehend von einer Betrachtung der Morphologie des Stotterns (Logik des Stotterns) werden die Wirkmechanismen der verschiedenen therapeutischen Ansätze herausgearbeitet.
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