Schwierigkeiten beim erfolgreichen Erwerb und Gebrauch von Sprache sind nicht nur auf die Kindheit beschränkt. Es ist unumstritten, dass sich Beeinträchtigungen in der sprachlichen Entwicklung bis ins Jugendalter und darüber hinaus zeigen, häufig auch in Form von Schwierigkeiten in den schriftsprachlichen Kompetenzen. Dies wird in der Angebotsplanung zuständiger Stellen sowie in der logopädischen Praxis zunehmend berücksichtigt. Der Beitrag beleuchtet die Situation von betroffenen Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 20 Jahren. Dabei liegt der Fokus auf dem Erscheinungsbild von Sprachstörungen im Jugendalter. Mögliche Zuständigkeiten in der Versorgung sollen am Beispiel des Kantons Zürich aufgezeigt werden. Ein Interview mit einer Logopädin von der Abklärungsstelle am Kinderspital Zürich gibt Einblicke in die Problemstellungen der Jugendlichen und zentralen Fragestellungen bei der Erfassung und Versorgung.
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