Kommunikation und Schlucken stellen essentielle Grundfähigkeiten des Menschen dar. Sind diese beeinträchtigt, wird die soziale Teilhabe und damit auch die Lebensqualität der betroffenen Menschen eingeschränkt. Ältere Menschen, die in Altenpflegeeinrichtungen leben, sind hiervon besonders betroffen, meist bedingt durch muskuläre und kognitive Abbauprozesse. Um die gemeinsame Einnahme von Mahlzeiten und die Alltagskommunikation so lange wie möglich aufrechtzuerhalten, wurde im Rahmen der OrkA-Studie (OrkA: orofaziopharyngeale und sprachlich-kommunikative Aktivierung im Alter) ein präventives, kombiniertes orofaziopharyngeales und sprachlich-kommunikatives Interventionsangebot entwickelt. In diesem Beitrag werden der Aufbau und die Struktur dieses präventiven Angebots sowie Implikationen für die Praxis vorgestellt.
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