Lange Wartezeiten prägen den Therapiealltag vieler Patient*innen, die dringend auf logopädische Versorgung angewiesen sind, was auf zunehmende Versorgungsengpässe hinweist (IfG 2020, Hilbert & Paulus 2018). Besonders alarmierend ist zudem, dass der Behandlungsbedarf bei vielen Kindern aus Familien, die sprachlichen, kulturellen oder ethnischen Minderheiten angehören, häufig unerkannt bleibt (Morgan et al. 2017). Angesichts der Bedeutung von Inklusion und Chancengleichheit im Bildungs- und Gesundheitssektor ist es unerlässlich, dass alle Kinder bei Bedarf Zugang zu hochwertiger logopädischer Therapie erhalten.
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