Dysphagie und Trachealkanülenpflicht

Überleben oder Sterben – Eine Frage des Know-hows!? Plädoyer für eine fundierte Ausbildung
2024 | Mirko Hiller, Sören Paul, Sabine Böttcher & Thomas Baranek

Die Anlage eines Tracheostomas, um die tiefen Atemwege mittels Trachealkanüle vor Aspirationen und ihren weitreichenden Folgen zu schützen, ist für Dysphagiepatienten häufig eine unumgängliche Maßnahme. Sie ist lebenserhaltend, bedeutet aber eine enorme Einschränkung der Lebensqualität. Ebenso wichtig wie die Entscheidung zur Kanülenversorgung bei Dysphagie mit unzureichendem Clearing sind die Entscheidung für die Art der Tracheostomaanlage, die Wahl eines passenden Kanülenmodells sowie die richtige Tracheostomapflege und das Sekretmanagement. In diesen Bereichen lässt jedoch leider schon die Ausbildung aller beteiligten Berufsgruppen zu wünschen übrig – mit teils dramatischen Folgen für Patient*innen.


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Zitation
Hiller, M., Paul, S., Böttcher, S. & Baranek, T.. (2024).Dysphagie und Trachealkanülenpflicht - Überleben oder Sterben – Eine Frage des Know-hows!? Plädoyer für eine fundierte Ausbildung. forum:logopädie Jg.38(1). 20-23.