(Bildungs)sprachliche Kompetenzen nehmen eine Schlüsselrolle für Bildungserfolg ein. Um negative Auswirkungen auf bildungsbezogene Teilhabe für Kinder mit sprachlichem Unterstützungsbedarf zu vermeiden, stellt sich die Frage, wie Lernprozesse und -bedingungen in unterschiedlichen Bildungsetappen optimiert werden können. Aus logopädischer Perspektive kommt dieser Frage insbesondere seit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK, United Nations 2006) Bedeutung zu, da vermehrt Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen inklusive Bildungseinrichtungen besuchen. Im Beitrag werden Forschungsergebnisse zu bildungssprachlichen Hürden für Kinder mit sprachlichem Unterstützungsbedarf, zur sprachlichen Gestaltung von Schulbuchtexten und zur Professionalisierung von Lehrkräften mit Blick auf den schriftsprachlichen Anfangsunterricht präsentiert sowie die praktischen Implikationen diskutiert.
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