Leitlinienarbeit

„Leitlinien […] sind systematisch entwickelte Aussagen zur Unterstützung der Entscheidungsfindung von Ärztinnen und Ärzten, anderen im Gesundheitssystem tätigen Personen und Patienten“ (www.cochrane.de/de/leitlinien).

Ziel ist eine angemessene gesundheitsbezogene Versorgung in spezifischen klinischen Situationen. Zusätzlich soll durch Leitlinien die Transparenz medizinischer Entscheidungen gefördert werden. Sie werden entwickelt, indem zu speziellen Versorgungsproblemen Wissen aus unterschiedlichen Quellen zusammengetragen und nach wissenschaftlichen Kriterien bewertet wird. Zudem ist eine Berücksichtigung und Diskussion gegensätzlicher Standpunkte und besonderer situativer Erfordernisse ein wichtiger Bestandteil der Leitlinienentwicklung (vgl.: ebd.).

Ziele der dbl-Leitlinienarbeit

Das vorrangige Ziel, das der dbl über die Beteiligung an interdisziplinären medizinischen Leitlinien verfolgt, ist die Sicherung und Verbesserung der Patientenversorgung in den logopädischen Handlungsfeldern. Diese ist nur zu gewährleisten, wenn die logopädische Expertise unmittelbar durch Berufsangehörige in interdisziplinären Leitlinien vertreten wird. Zusätzlich wird die Logopädie durch die Leitlinienarbeit in der Patientenversorgung verankert und ist ein wichtiges Instrument, um die Ressource Logopädie für Verordnende, aber auch für Betroffene bzw. Angehörige sichtbar zu machen.

Dies wird allein durch die engagierte, ehrenamtliche Mitarbeit qualifizierter Expert*innen möglich, die der dbl-Bundesvorstand auf Einladung medizinischer Fachgesellschaften in deren Leitlinienkommissionen entsendet.

Eine Übersicht über die Leitlinien mit dbl-Beteiligung im Verbandsjahr 2025/26 finden Sie hier dbl + .

Mitwirkung an Leitlinien

Wenn auch Sie Interesse an der Mitarbeit in einer Leitlinie haben, für deren Thematik Sie über fachliche Expertise und die erforderliche wissenschaftlich-methodische Kompetenz verfügen, senden Sie Ihre Initiativbewerbung gerne an das dbl-Leitliniensekretariat ([email protected]). Gerne beantworten wir Ihnen auch Fragen zu Möglichkeiten der Beteiligung.

Weiterführende Informationen zur dbl-Leitlinienarbeit bietet folgender Artikel:

„Leitlinienarbeit – eine Säule interdisziplinärer Arbeit des dbl“, forum:logopädie, Heft 1|2019 (S. 32 f.)

Leitlinien mit Relevanz für die logopädische Arbeit

Die folgende Linksammlung erleichtert den Zugriff auf die Leitlinien im AWMF-Leitlinienregister, die für die logopädische Arbeit relevant sind oder sein können. Für einen professionsspezifischen Blick in das Leitlinienregister haben wir die interdisziplinär erstellten Leitlinien nach logopädischen Kriterien sortiert – was nicht in allen Fällen trennscharf möglich ist. Wir bitten Sie dabei um Nachsicht und vertrauen auf Ihren logopädischen Sachverstand.

Sie vermissen eine Leitlinie oder sehen einen Verbesserungsbedarf? Dann schreiben Sie an das dbl-Leitliniensekretariat: [email protected]! Wir freuen uns sehr über konstruktive Hinweise.


Sprache

Aphasie und Sprechapraxie

Lese- und/oder Rechtschreibstörung

Rhinosinusitis

Schlaganfall:

Schlaganfall

Schlaganfallnachsorge

Ischämischer Hirninfarkt

Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften an Schulen

Sprachentwicklungsstörungen (Diagnostik)

Sprachentwicklungsstörungen (Therapie)


Sprechen

Aphasie und Sprechapraxie

Dysarthrie:

Ataxien des Erwachsenenalters

Neurogene Sprechstörungen (Dysarthrien)

Parkinson-Krankheit

Lippen-Kiefer-Gaumen-Fehlbildungen

Mundhöhlenkarzinom

Akute Querschnittlähmung

Redeflussstörungen

Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften an Schulen

Schlaganfall:

Schlaganfall

Schlaganfallnachsorge

Ischämischer Hirninfarkt


Stimme

Störungen der Stimmfunktion (Dysphonien)

Gastroösophageale Refluxkrankheit

Geschlechtsinkongruenz

Halsschmerzen

Husten:

Akuter und chronischer Husten

Erwachsene Patienten mit Husten

Larynxkarzinom

Lippen-Kiefer-Gaumen-Fehlbildungen

Mundhöhlenkarzinom

Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften an Schulen

Schlaganfall:

Schlaganfall

Schlaganfallnachsorge

Ischämischer Hirninfarkt

Spirometrie


Schlucken

Dysphagie:

Neurogene Dysphagie

Oropharyngeale Dysphagie infolge einer Kopf-Hals-Tumor-Erkrankung

Schluck- und Fütterstörung

Ernährung:

Heimenterale und heimparenterale Ernährung

Klinische Ernährung in der Chirurgie

Klinische Ernährung in der Geriatrie

Klinische Ernährung in der Neurologie

Parenterale Ernährung in der Kinder- und Jugendmedizin

Husten:

Akuter und chronischer Husten

Erwachsene Patienten mit Husten

Hypersalivation

Kieferorthopädische Anomalien

Larynxkarzinom

Lippen-Kiefer-Gaumen-Fehlbildungen

Mundhöhlenkarzinom

Plattenepithelkarzinome und Adenokarzinome des Ösophagus

Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften an Schulen

Schlaganfall:

Schlaganfall

Schlaganfallnachsorge

Ischämischer Hirninfarkt

Spirometrie


Hören

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung

Cholesteatom

Chronische Mittelohrentzündung

Cochlea-Implantat Versorgung

Hörsturz

Implantierbare Hörgeräte

Periphere Hörstörungen im Kindesalter

Rhinosinusitis

Seromukotympanum

Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften an Schulen


Komplexe Störungen/ Behinderungen

ALS

Ataxien des Erwachsenenalters

Aufmerksamkeitsstörungen

Außerklinische Intensivpflege (AKI):

Außerklinischer Intensivpflegebedarf aufgrund von Nervensystem- oder Muskelerkrankungen

Außerklinische invasive Beatmung und Intensivversorgung bei respiratorischer Erkrankung

Autismus-Spektrum-Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter (Diagnostik)

Autismus-Spektrum-Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter (Therapie)

Chorea/Morbus Huntington

Cystinose

Delir im höheren Lebensalter

Demenzen

Down-Syndrom im Kindes- und Jugendalter

Dystonie

Exekutive Dysfunktionen bei neurologischen Erkrankungen

Idiopathische Fazialisparese

Formstörungen innere und äußere Nase

Frühgeborenennachsorge

Gedächtnisstörungen

Guillain-Barré Syndrom im Kindes- und Jugendalter 

Koma und schwere Bewusstseinsstörung im Erwachsenenalter

Lippen-Kiefer-Gaumen-Fehlbildungen

Motoneuronenerkrankungen

Multiple Sklerose, Neuromyelitis Optica Spektrum und MOG-IgG-assoziierte Erkrankungen – Living Guideline

Myositissyndrome

Neuroborreliose

Nervenverletzungen

Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung

Parkinson-Krankheit

Post-/ Long-COVID – Living Guideline

Post-Intensive-Care-Syndrome (PICS)

Prologiertes Weaning:

Beatmungsentwöhnung bei Patienten in der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation

Prolongiertes Weaning

Tremor

 

News-Alarm

Sie erhalten eine E-Mail-Benachrichtigung, sobald neue Beiträge zu den ausgewählten Themen/Hashtags erscheinen.