Professionelle Identität in der Palliativen Logopädie

Von einer heilungs- zu einer bedürfnisorientierten Haltung und Zielsetzung
2026 | Maria Barthel, Eva-Maria Regelmann

Die berufliche Sozialisation ist der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer professionellen Identität durch das Erlernen und Verinnerlichen von Werten, Fachwissen und -fertigkeiten innerhalb einer Berufsgruppe. In der kurativ ausgerichteten Logopädie betrifft dies insbesondere die Wiederherstellung der Kommunikationsfähigkeit und des Schluckens. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Palliative Logopädie auf den Erhalt der Lebensqualität unheilbar erkrankter Patient*innen. Sie unterstützt deren Grundbedürfnisse in den Bereichen Kommunikation, Nahrungsaufnahme/Schlucken und Atmung. Dies erfordert einen Paradigmenwechsel: weg von einer heilungs- und hin zu einer bedürfnisorientierten Haltung und Zielsetzung, die auf das Wohlbefinden und die Selbstbestimmung der Patient*innen ausgerichtet sind. Eine gefestigte professionelle Identität ist für Logopäd*innen in diesem Bereich entscheidend, um mit besonderen Herausforderungen, wie etwa ethischen Fragen und der Auseinandersetzung mit etwa Abschied, Leid und Tod umzugehen.


Dieses Dokument ist Mitgliedern des dbl vorbehalten.

Um den gesamten Inhalt zu lesen, loggen Sie sich bitte ein.

Login für Mitglieder des dbl

Sie sind noch kein Mitglied? Dann finden Sie weitere Informationen hier.