Die einzelfallorientierte Forschung in der Logopädie/Sprachtherapie bietet eine Möglichkeit, die Komplexität und Individualität der logopädischen Versorgung unter realen Bedingungen zu untersuchen. Sie betont die Bedeutung patient*innenzentrierter Interventionen, die individuellen Ressourcen, Bedürfnisse und Lebenskontexte der Patient*innen berücksichtigen, wodurch sich die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Alltag verbessert. Idealerweise werden dabei die klinische Expertise der Therapeut*innen, die Präferenzen der Patient*innen und Bezugspersonen sowie die wissenschaftliche Evidenz miteinander verbunden. Ziel ist es, die Lücke zwischen Forschung und Praxis zu schließen und eine evidenzbasierte, qualitativ hochwertige Versorgung zu fördern. Das Arbeitsbündnis „Einzelfallorientierte Forschung in der Logopädie/Sprachtherapie“ geht dem nach, um methodologische und methodische Herausforderungen zu diskutieren sowie den Bezug zwischen Forschung und Praxis zu stärken.
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