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Ausgabe 4/2018

Forum Logopädie 4/2018 (32. Jg.)

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THEORIE UND PRAXIS


Luisa Engling, Annika Ortner, Anna Teufel-Dietrich
LAX VOX® bei Hobby-Chorsängern
Vorher-/Nachher-Vergleich der Singstimme nach Anwendung von LAX VOX® (6-11)

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Ziel der Studie war es zu überprüfen, welchen Effekt LAX VOX® auf die Stimme von gesunden Hobby-Chorsängern hat. Bei 30 erwachsenen Hobby-Chorsängern wurden aerodynamische und akustische Messungen sowie die subjektive Selbstevaluation vor und nach einer sechs Wochen andauernden Gruppen-Intervention mit LAX VOX® erhoben. Nach der Intervention war ein positiver Effekt auf alle erhobenen stimmlichen Parameter bis auf den Tonumfang und die s/z-Ratio messbar. Mit Ausnahme der s/z-Ratio waren die Effekte bei allen Parametern statistisch signifikant. LAX VOX® hat in dieser Studie zu einer signifikanten stimmlichen Verbesserung bei Hobby-Chorsängern geführt. Es könnte deshalb die klassische Stimmbildung in Hobbychören sinnvoll ergänzen. Größer angelegte randomisiert kontrollierte Studien erscheinen vor diesem Hintergrund sinnvoll und wünschenswert.


Jürgen Kohler, Wolfgang Braun
Verzögerte Auditive Rückmeldung (VAR)
Ein Instrument der Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit bei Bezugspersonen von Stotternden (12-17)

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Die Verzögerte Auditive Rückmeldung (VAR) ist hinsichtlich ihres Einsatzes bei Menschen mit einer Redeflussstörung in therapeutischer Sicht sowie bezüglich neurophysiologischer Grundlagenforschung bekannt. Der Beitrag stellt die Vorgehensweise sowie die Effekte von VAR kompakt vor. Fokussiert wird allerdings ein alternativer Einsatz des Verfahrens in der Bezugspersonenarbeit. Konkrete Möglichkeiten in der Arbeit mit Familien sowie Schulklassen werden aufgezeigt. Im Sinne von reflexiven Lernens, das als Grundlage für Entwicklungsschritte Erfahrungen und deren Verarbeitung vorsieht, werden auch Vermittlungswege in der Aus- und Weiterbildung von Logopädinnen und Lehrpersonen aufgezeigt. Die dargestellten Möglichkeiten verdeutlichen, dass die VAR ein attraktives und nachhaltiges Tool für die Vermittlung von logopädischen Inhalten darstellt.


Herbert Lange
Vanessa und das weiße Häschen
Logopädisches Puppenspiel zur Unterstützten Kommunikation (UK) bei Infantiler Zerebralparese (ICP) (18-23)

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Therapeutisches Puppenspiel bietet sich in der Logopädie als Mittel der Unterstützten Kommunikation an, gerade bei einem Kind mit Infantiler Zerebralparese. Puppenspiel analysiert und verlangsamt Handlungsketten, macht sie nachvollziehbar. Durch seine vielfältigen Möglichkeiten, z.B. seine alltagsbezogene, in Spielvorgänge übersetzte Pragmatik, knüpft es direkt an der kindlichen Erfahrungswelt an. Es fördert Kognition, emotionalen Ausdruck, die Entwicklung von Motorik und Sprache in kleinen Schritten. Puppenspiel kann non-verbal und verbal praktiziert werden, im Einzelkontakt mit dem Kind wie mit der Gruppe, im logopädischen Setting wie interdisziplinär. Der durchdachte, theatral gestaltete Umgang mit einer Spielfigur ermöglicht Eigenkontrolle und Eigenverantwortung. Therapeutisches Puppenspiel weckt sowohl beim Kind als auch beim Logopäden/bei der Logopädin intuitive Kreativität und macht Spaß.


José Amrein
Der systemisch-lösungsorientierte Ansatz in der Logopädie
Anregungen für den logopädischen Alltag (24-25)

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Die systemisch-lösungsorientierte Gespr.chsführung hat sich in den letzten Jahrzehnten in vielen Bereichen der Pädagogik, Beratung und des Managements bewährt und bietet auch in der Logopädie äußerst hilfreiche Ansätze. An dieser Stelle präsentiere ich die Eckpunkte des systemisch-lösungsorientierten Ansatzes, wie er im logopädischen Alltag Anwendung findet.


Manfred Grohnfeldt
Zur Identität der Logopädie und akademischen Sprachtherapie in Deutschland
Rückblick - Standortbestimmung - Ausblick (26-30)

Im Zusammenhang mit der Akademisierung der Logopädie stellt sich die Frage nach der Identität des Faches. Ein geschichtlicher Rückblick verweist darauf, dass die Beschäftigung mit derartigen Themen ein wesentliches Merkmal für ein selbstbestimmtes Handeln und eine Eigenständigkeit der Disziplin im interdisziplinären Kontext ist. Es besteht die Aufgabenstellung, angesichts der besonderen Situation der Logopädie in Deutschland hier nach prospektiven Möglichkeiten und Formen der praktischen Umsetzung zu suchen. Dazu werden Impulse gegeben und weiterführende Fragen gestellt.

BERUF UND VERBAND

  • Neu: dbl-Mitgliederportal ab Herbst
  • dbl-Forschungsförderung 2019
  • 10. CPLOL-Kongress 2018
  • Die aktuelle Zahl: ca. 8 Mrd. €
  • evidenssst.org: Wissenschaftliche Arbeiten (zweit-)veröffentlichen
  • dbl-Broschüren und Plakate für Ihre Praxis und Öffentlichkeitsarbeit
  • Der dbl mischt sich ein: Aktuelle berufspolitische Aktivitäten des Verbandes in Bund und Ländern
  • 35-jähriges Berliner "Logoläum"
  • Datenschutz in logopädischen Praxen: dbl (er)klärt Rechtslage
  • Neue Anforderungen an Praxiswebsites

BILDUNG UND FORSCHUNG

  • Hamburger Stimmsymposium hat sich fest im Norden etabliert
  • RWTH emeritiert Prof. Willmes
  • Neuer Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung
  • Bachelorfeier 2018 an der FAU
  • 50 Jahre Logopädie-Ausbildung in Erlangen
  • Jubiläumstagung der LehrlogopädInnen in Bayern
  • Absolventenfeier an der HSB in Bremen

MEDIEN UND MATERIALIEN

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