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Meldungen, Newsletter-Nichtmitglieder, BSV 05.12.2018 11:46 Alter: 8 Tage

Ausbildungsvergütung für angehende Logopädinnen

Gemeinsame Stellungnahme des dbl und des BDSL

Gemeinsame Stellungnahme des dbl und des BDSL zur Ausbildungsvergütung für angehende Logopädinnen. (Foto: ©Ioana Davies (Drutu) - Fotolia.com)

Der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) und der Bundesverband Deutscher Schulen für Logopädie e.V. (BDSL) haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme zur geplanten Ausbildungsvergütung für die betrieblich-schulische Ausbildung in kommunalen Krankenhäusern und Unikliniken, die seitens Verdi verhandelt wurde, an Verdi gewandt (siehe auch Meldung vom 30. November).

In ihrem Schreiben würdigen der dbl und der BDSL das Engagement von Verdi für die Belange der Auszubildenden im Bereich der betrieblich-schulisch ausgebildeten Gesundheitsberufe und deren berechtigte Forderung nach einer Ausbildungsvergütung. Allerdings unterliegt die Ausbildung zur Logopädin und zum Logopäden nicht dem Berufsbildungsgesetz und damit auch nicht der betrieblichen-schulischen Ausbildung. Das Berufsbildungsgesetz findet auf die Ausbildung der Logopädinnen und Logopäden keine Anwendung, weil die Schulen für nicht-ärztliche Heilberufe dort ausdrücklich ausgenommen sind und somit keine betrieblich-schulische Ausbildung vorliegt.

Gemeinsam fordern beide Verbände von Verdi, sich für den bereits eingeschlagenen Weg der grundständigen hochschulischen Ausbildung für alle Berufsangehörigen einzusetzen.

Den vollständigen Wortlaut der Stellungnahme finden Sie im Kasten am Seitenende.

A. Pula-Keuneke, Referat Bildung

Von: GS/kabe