Sie befinden sich hier: Startseite > Service > Meldungen > Einzelansicht 

Meldungen

Meldungen 07.07.2015 07:45 Alter: 2 Jahr(e)

Uniklinik Mainz: Haustarifvertrag mit Perspektive!

Vergütung für Lehrende steigen um drei bis vier Gehaltsstufen.

Foto: © fovito – Fotolia.com

Die Universitätsmedizin Mainz hat mit dem Personalrat und ver.di einen neuen Haustarifvertrag abgeschlossen. Mit diesem Vertrag werden rückwirkend zum 01.04.2015 alle Lehrenden der Gesundheitsfachschulen der Universitätsmedizin nach TVÖD 13 eingestuft (bisher 9 und 10). In leitenden Stellen wird darüber hinaus eine Zulage für die Leitungstätigkeit gewährt.

Diese Regelung gilt für alle Lehrenden, unabhängig von ihrem bisherigen höchsten Bildungsabschluss und die Dauer ihrer Berufstätigkeit. "Damit ist dieser Abschluss auch ein Vorbild für den Übergang von der fachschulischen zur akademischen Logopädie in der therapeutischen Praxis", so dbl-Schatzmeister Thomas Brauer, der seit 1998 Fachlicher Leiter der Lehranstalt für Logopädie in Mainz ist und sich zudem seit dem Sommersemester 2008 als Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule Mainz engagiert.

Zukünftig wird bei neu einzustellenden Lehrkräften ein Masterabschluss erwartet und nach E13 eingestuft. "Akademisierung lohnt sich langfristig, das kann man an diesem Abschluss sehen. Der neue Haustarifvertrag ist jedenfalls ein schönes Beispiel dafür, dass es möglich ist, eine angemessene Vergütung für unsere hochkomplexe Arbeit zu erreichen. Auch wenn dies in der ambulanten und stationären Logopädie sehr schwierig ist: Wir bleiben dran!", so Brauer.

Von: (GS/Feit)

Downloads/Links