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25.02.2019 10:09 Alter: 90 Tage

Marburg: Arbeitsgruppe Therapeuten am Limit trifft sich morgen, 26. Februar, im Bürgerhaus in Cappel

Postkarte an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

In Marburg machen Therapeutinnen und Therapeuten mit Postkartenaktionen auf sich aufmerksam, mit der sie - gemeinsam mit der Ärztegenossenschaft PriMa e.G. – auf den Nachwuchsmangel, die ausufernde Bürokratie und die steigenden Wartezeiten für Patienten in der ambulanten Versorgung im Heilmittelbereich aufmerksam machen. Gefordert wird eine „individuelle und eigenverantwortliche Therapiegestaltung durch Patienten/innen und Heilmittelerbringer/innen nach ärztlicher Diagnostik“, „deutlich weniger Bürokratie für die Ärzte und die o.g. Berufsgruppen“ sowie die „Abschaffung von Regressen bei Ärzten“.

Alleine die Physiotherapieschule Fresenius habe 1650 unterschriebene Postkarten bei Aktionen gesammelt. Auch die Klappschule im Klinikum sei hochaktiv. Insgesamt hätten so 4500 unterschriebene Postkarten präsentiert werden können, die vergangene Woche in einem halbstündigen Gesprächstermin an die Landrätin, Frau Fründt, und an den Oberbürgermeister, Herrn Dr. Spiess, weitergegeben worden seien.

Die Landrätin wird am morgigen Dienstag um 20.00 Uhr auch am nächsten Plenumstreff im Bürgerhaus in Cappel (Goethestraße 1, 35043 Marburg) teilnehmen, um Vorschläge zu machen, wie sie und Dr. Spiess die Therapeuten unterstützen könnten. "Hier, liebe Kolleginnen und Kollegen, ist Anwesenheit Pflicht. Hier müssen wir mit unseren ganzen Praxen da sein", appelliert Martin Hauck-Trampe, Physiotherapeut und Osteopath vom Zentrum für Osteopathie und Physiotherapie in Marburg-Wehrda. Eingeladen sind auch die 1. Landesvorsitzende des Physiotherapieverbandes ZVK und Frau Dr. Cassens von PriMa e.G. Teilnehmen werden zudem: Herr Meischt (Bechterew Selbsthilfe) und ein Vertreter der Oberhessischen Presse.

Dabei sein wird auch dbl-Mitglied Christina Lange: "Ich würde mich freuen, wenn sich noch mehr Kolleginnen und Kollegen aus der Logopädie an diesen Aktionen beteiligen würden!", so die freiberufliche Logopädin. Sie wird zukünftig an dieser Stelle über weitere Termine und Aktionen der Therapeutinnen und Therapeuten in Marburg informieren.

Info von:
Christina Lange, dbl

Von: (GS/Feit)

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