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Meldungen, Pressemitteilungen 13.06.2018 14:47 Alter: 129 Tage

PRESSEMITTEILUNG: Logopädieverordnungen für ältere Menschen steigen

Bundeskongress der Logopäden am 15. und 16. Juni 2018 in Bielefeld

Jede Schlucktherapie beginnt mit einer ausführlichen logopädischen Diagnostik. (Foto: dbl/Jan Tepass)

(Frechen, 13.06.2018) Immer mehr ältere Menschen benötigen logopädische Therapie. Darauf weist Dagmar Karrasch, Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. (dbl), anlässlich des 47. dbl-Jahreskongresses hin, der am 15. und 16. Juni 2018 in der Stadthalle Bielefeld stattfindet. Während 2007 insgesamt 15 Prozent aller Logopädie-Verordnungen für Menschen ab einem Alter von 60 Jahren ausgestellt wurden, waren es 2017 bereits knapp 24 Prozent.

"Die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen in Deutschland hat sich in den letzten Jahren erfreulicherweise immer weiter erhöht. Damit steigt auch das Risiko altersbedingter Erkrankungen und der Bedarf an logopädischen Leistungen", so Karrasch fest.

Etwa zwei Millionen Menschen sind beispielsweise hierzulande von einer Demenz betroffen. Mehr als 250.000 Patienten leiden an Morbus Parkinson. Ein Schlaganfall trifft jedes Jahr etwa 270.000 meist ältere Männer und Frauen.

"Viele der Betroffenen leiden in Folge dieser Erkrankungen an erheblichen Einschränkungen des Sprach- und Sprechvermögens. Zahlreiche Patienten haben Schwierigkeiten beim Schlucken, was lebensbedrohliche Folgen haben kann, wenn etwa Speichel oder Speisereste in die tieferen Atemwege gelangen", berichtet die dbl-Präsidentin.

"Logopädinnen und Logopäden helfen den Betroffenen, die Fähigkeit zur Kommunikation zurückzugewinnen und bestmöglich zu erhalten. Viele profitieren auch von einer logopädischen Schlucktherapie", weiß Dagmar Karrasch. "Kommunikation und Schlucken sind mehr als einfache körperliche Funktionen. Wieder in der Gemeinschaft zu essen und an Gesprächen teilzuhaben bedeutet Lebensqualität und seelische Gesundheit", so Karrasch.
Der Logopädiekongress widmet dem Thema Schlucken und Schlucktherapie im Rahmen der geriatrischen Versorgung ein eigenes Symposium.

Weitere Informationen unter www.dbl-kongress.de.
 
V.i.S.d.P.: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl), Björn Hammel (Geschäftsführer), Augustinusstr. 11 a, 50226 Frechen. Pressekontakt: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl), Augustinusstr. 11 a, 50226 Frechen, Pressereferat, Margarete Feit, Tel.: 02234/37953-27, Fax: 02234/37953-13, E-Mail: presse @ dbl-ev.de, Internet: www.dbl-kongress.de. Vom 14. bis 16. Juni 2018 erreichen Sie uns in Bielefeld unter der Telefonnummer: 0171-1428030.

Von: GS/nide

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