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Meldungen 23.01.2018 09:18 Alter: 124 Tage

Frauke Kern trifft Roy Kühne

Setzten sich beim Bundestagsabgeordneten Roy Kühne (mittig) für die Interessen der Logopädinnen und Logopäden ein: dbl-Bundesvorstandsmitglied Frauke Kern (rechts) und Volker Gerrlich vom dbs (links).

Am 17. Januar haben sich Frauke Kern, Interessenvertretung Freiberufler im dbl-Bundesvorstand, Volker Gerrlich (dbs) und der Bundestagsabgeordnete Roy Kühne zu einem Gespräch getroffen.

Die Verbandsvertreter informierten den CDU-Gesundheitspolitiker umfassend über die Kassenverhandlungen seit dem Inkrafttreten des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG), insbesondere über das Schiedsverfahren in Nordrhein.

Die Verbände erläuterten wichtige berufspolitische Forderungen: vor allem den Direktzugang, die dauerhafte Abkopplung der Vergütungsentwicklung von der Grundlohnsumme, die schnelle Umsetzung der Akademisierung nach Abschluss der Modellklausel sowie die Novellierung des veralteten Berufsgesetzes.

Auch über das Für und Wider einer Therapeutenkammer wurde gesprochen. Hierzu erklärte Kühne, dass eine solche Kammer insbesondere das Problem der schlechten Vergütung wohl nicht lösen würde. Schließlich ist es nicht die Aufgabe einer Kammer, Vertragsverhandlungen zu führen. Damit politische Forderungen und Verhandlungen Erfolg haben, sollten die Heilmittelerbringer möglichst an einem Strang ziehen und Interessen und Expertisen bündeln, so Kühne. Frauke Kern und Volker Gerrlich berichteten in diesem Zusammenhang von der erfolgreichen Zusammenarbeit der für die Logopädie maßgeblichen Verbände dbl, dbs und dba. Auch das Treffen an diesem Tag sei Ausdruck der engen Kooperation.

"Es war ein sehr gutes und konstruktives Gespräch. Herr Kühne hat viel über den Status quo, unsere politischen Forderungen sowie über unsere Zusammenarbeit mit anderen Verbänden erfahren", resümierte Frauke Kern nach dem Termin im Bundestagsbüro. In den nächsten gemeinsamen Gesprächen werden unter anderem der weitere Verlauf der Kassenverhandlungen bzw. der  Schiedsverfahren sowie die Weiterentwicklung des Berufsgesetzes stehen.

Von: GS/mage

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