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Meldungen 03.05.2018 12:16 Alter: 110 Tage

Datenschutz in logopädischen Praxen: dbl (er)klärt Rechtslage

Bild: © jro-grafik, fotolia.com

Ab dem 25. Mai 2018 gelten aufgrund der EU-Datenschutzgrundverordnung und des neuen Bundesdatenschutzgesetzes neue Regeln. Dies hat bei vielen Inhaberinnen und Inhabern logopädischer Praxen - geschürt durch unangemessene Werbung gewerblicher Beratungs- und Serviceanbieter - Unsicherheit und Aufregung verursacht. Damit ist es nun vorbei.

"Es gibt keinen Grund zur Panik", erklärt Eveline Gümpel vom dbl-Rechtsreferat. "Schon bisher hatten logopädische Praxen sich an Regeln des Datenschutzes zu halten. Nun gibt es diesbezüglich lediglich leichte Modifikationen, die für mehr Transparenz und Kontrolle bei der Datenverarbeitung sorgen sollen."

Viel Unsicherheit war vor allem durch Frage entstanden, ob logopädische Praxen einen „Datenschutzbeauftragten“ brauchen. Der dbl hat in Rücksprache mit den Datenschutzbehörden nun allgemeinverbindlich geklärt: Für logopädische Praxen (Einzel, Praxisgemeinschaft und Gemeinschaftspraxis) ist ein Datenschutzbeauftragter in der Regel nicht notwendig. Ausnahmen sind ausschließlich sehr große Praxen mit mindestens 10 Personen, die mit der Datenverarbeitung beschäftigt sind.

Für Mitglieder stehen alle notwendigen Informationen und Materialien zu diesem Thema ab dem 9. Mai auf der dbl-Mitgliederwebsite in der Rubrik "Beruf & Recht", Stichwort „Datenschutz“ zur Verfügung.
 
Nachfolgend finden Sie unser Schreiben an die Datenschutzbehörden sowie den Beschluss der Konferenz der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder vom 26. April 2018.

(GS/Feit)