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Heilmittel in Bewegung – Aktionen 2018

Bild: ©Alexey Afanasyev/Fotolia.com

Protestaktionen, Demos, Politikergespräche, Pressearbeit – der Einsatz von Verbänden, Initiativen und vieler Einzelner für die Interessen der Therapeutinnen und Therapeuten zeigt: Die Heilmittel in Deutschland sind im Jahr 2018 in Bewegung. Bundesweit stellen Therapeutinnen und Therapeuten Aktionen auf die Beine – und sie finden Gehör. Häufig spielen Soziale Medien wie Facebook eine tragende Rolle. Auf dieser Seite bieten wir Ihnen einen Überblick über laufende Aktionen, Ideen für eigene Aktionen sowie Tipps für Politikkontakte. Überdies finden Sie hier nützliche Downloads (siehe Unterpunkte in der grünen Randspalte links).

Weder machen wir uns sämtliche der nachfolgend aufgeführten Aktivitäten zu eigen, noch sind wir für die Entwicklungen verantwortlich. Manches hätten wir uns vielleicht sogar ein wenig anders gewünscht. Gleichwohl: Die aktuelle Berufsgruppen übergreifende Bewegung in der Heilmittelbranche und im Gesundheitswesen unterstützen wir ausdrücklich – getreu dem Motto: Viele Bächlein ergeben einen Bach!


Kurzvorstellung der Aktionen

Die nachfolgenden Aktionen sind nach Veröffentlichungsdatum sortiert. Das jüngste Ergeignis finden Sie oben.


Niedersachsen: Initiative „Logopädie in die Sprachförderung!“ Bringen Sie sich ein!

In Niedersachsen werden dringend Fachkräfte für Sprachförderung gesucht. Der dbl hat seine Mitglieder in diesem Bundesland ermutigt, ihre Expertise in diesem Bereich anzubieten und damit die Ressource Logopädie im Bereich der frühkindlichen Entwicklung deutlich zu machen. Mehr dazu finden Sie hier.


#TherapeutenAmZug

Am 13. September 2018 wird der dbl mit weiteren Vertretern der Heilmittelerbringer in Berlin zu einem Treffen mit Gesundheitsminister Jens Spahn zusammenkommen. Vorab lädt das Bundesgesundheitsminsterium (BMG) Therapeutinnen und Therapeuten via Social Media dazu ein, ihre Anliegen unter dem Hashtag #TherapeutenAmZug per Video zu äußern.

"Sein Wunsch: Die Praxis soll am Tisch sitzen. Unter den Videos mit den meisten Likes suchen wir drei heraus, die unterschiedliche Ansätze beleuchten und laden euch zum Gespräch ein", heißt es in dem Aufruf des BMG bei Facebook und Twitter.

Die Community reagiert teilweise skeptisch bis ablehnend auf diese Aufforderung. Wir meinen: Wenn verantwortliche Politiker Therapeutinnen und Therapeuten dazu auffordern, ihre Anliegen und Probleme zu schildern, sollte dies auch genutzt werden. Denn hier kann einfach und öffentlichkeitswirksam zum Ausdruck gebracht werden, wo der Schuh drückt. Es wäre wünschenswert, dass sich viele Logopädinnen und Logopäden beteiligen, so dass die Logopädie und die uns beschäftigenden Themen und Probleme stärker sichtbar gemacht werden.


Sommeraktion 2018 "Entscheidungshilfe"

Die Sommeraktion "Entscheidungshilfe" des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV) ist eine Initiative, um mit Politikern vor Ort ins Gespräch über unsere Branche zu kommen.
Weitere Infos und Berichte über die Aktion finden Sie in Kürze hier.


Aktion - Bundesweite Kreideaktion am 25. August 2018

Am 25.08.2018 treffen sich Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten und Podologen, zur bundesweiten Kreideaktion, um auf die verheerende Situation der Berufsgruppen aufmerksam zu machen.

Alle Infos zur Durchführung finden Sie hier.


Aktion Rote Karte

Am 30. August 2018 wollen Therapeutinnen und Therapeuten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn "die rote Karte zeigen". Für diese Aktion gibt es eine Facebookgruppe rund um die Therapeutin Ulrike Walta. Die Aktion kritisiert: "unzumutbare Wartezeiten, schlechte Vergütungen, extremer Nachwuchsmangel, teure verpflichtende Fortbildungen, drohende Altersarmut und hoher bürokratischer Aufwand". Weitere Infos und Karten zum Ausdrucken für Patientinnen und Patienten sowie für Therapeutinnen und Therapeuten finden Sie hier bei Facebook.


Eine Rolle für Jens Spahn

36 Meter Papier – so viel Raum nehmen die Botschaften, die Besucherinnen und Besucher des dbl-Kongresses in Bielefeld für Gesundheitsminister Jens Spahn verfasst haben, in Anspruch. Die beiden Papierrollen passen ausgerollt nicht in den Flur der dbl-Geschäftsstelle. Insgesamt sind 134 Botschaften zusammengekommen. Hierfür sei insbesondere Gudrun Falkenberg, 1. Landesverbandsvorsitzende Sachsen-Anhalt, für ihr Engagement gedankt. Es werden viele Sorgen und Probleme von Logopädinnen und Logopäden thematisiert. Die Rollen wurden an Frauke Kern, Mitglied im dbl-Bundesvorstand, übergeben. Bei ihrem nächsten Termin im Gesundheitsministerium wird sie die Botschaften Jens Spahn überreichen. Weitere Infos finden Sie hier auf der dbl-Website.


#ohnemeinentherapeuten

Unter dem Hashtag #ohnemeinentherapeuten ist bei Facebook eine Gruppe mit mehr als 500 Mitgliedern entstanden. Diese Gruppe dient als Ideensammlung für Aktivitäten, die die Berufsgruppen der Heilmittelerbringer öffentlichkeitswirksam voranbringen.


Therapeuten am Limit – regionale Gruppen

Hamburg

Unter gleichem Namen sind regionale Gruppen entstanden, z.B. "Hamburgs Therapeuten am Limit". "Gemeinsam für Hamburg eine Gruppe schaffen, in der sich alle Therapeuten austauschen können und gemeinsam Aktionen planen können. Diese Gruppe soll dazu dienen gemeinsame Aktionen zu organisieren, Ideen zu sammeln und sich zu verbinden. Gemeinsam können wir es schaffen, unser Stadt Hamburg für die Missstände der Heilmittelerbringer zu sensibilisieren. Es müssen nicht immer riesengroße Aktionen sein, auch die kleine Aktionen vor eurer Haustür und in eurem Stadtteil bringen uns voran. Lasst uns ein Vorbild für andere Städte in ganz Deutschland werden!", heißt es in der Gruppenbeschreibung. Weitere Infos finden Sie hier bei Facebook.


Therapeuten am Limit

Der Physiotherapeut Heiko Schneider ist mit seinem Fahrrad in acht Etappen von Frankfurt am Main nach Berlin gefahren, um Politikern Briefe zu überreichen. Mit seiner Aktion demonstrierte er "gegen die zum Teil verheerenden Bedingungen der Heilmittelerbringer", so Schneider. Auf seiner letzten Etappe am 5. Juni von Potsdam nach Berlin wurde er von vielen Kolleginnen und Kollegen begleitet – auch aus dem dbl-Landesverband Berlin. Mehrere hundert Therapeutinnen und Therapeuten aus allen Heilmittelbereichen nahmen an der Abschlusskundgebung vor dem Gesundheitsministerium teil und unterstützten die Forderungen von Heiko Schneider lautstark. Die Aktion ist nach wie vor eine Plattform für einen breiten Diskurs. Weitere Infos finden Sie hier.