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Finanzierung von Hilfsmitteln

Die Kosten für Hilfsmittel werden in Deutschland, auf Antrag des Patienten bzw. der Patientin, i.d.R. von den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Voraussetzung dafür ist eine ärztliche Verordnung des Hilfsmittels, dessen Kosten nicht auf das Budget des verordnenden Arztes angerechnet werden. Da das Hilfsmittelverzeichnis nicht abschließend ist, ist eine entsprechende Listung nicht zwingend notwendig. Dem Antrag muss die ärztliche Verordnung beiliegen. Sinnvoll ist auch eine Stellungnahme der Therapeutin bzw. des Therapeuten und ein Kostenvoranschlag für das jeweilige Hilfsmittel. Die Kassen entscheiden, ggf. unter Hinzuziehung des Medizinischen Dienstes, auf der Grundlage von §33 SGB V im Einzelfall über den Antrag. Für die Prüfung der Kostenübernahme gilt eine Frist von drei Wochen ab Antragstellung; ggf. fünf Wochen, wenn die Krankenkassen schriftlich darauf hingewiesen haben. Gegen einen ablehnenden Bescheid kann Widerspruch eingelegt werden.