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Meldungen, Pressemitteilungen, Kongress 2012 08.06.2012 09:12 Alter: 6 Jahr(e)

PRESSEMITTEILUNG: dbl verleiht Preise für logopädische Forschungsarbeiten

Foto-Download und Kurzbiografien der Preisträgerinnen unter: www.dbl-kongress.de >Presse

(Nürnberg, 8. Juni 2012) Bereits zum siebten Mal hat der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) heute im Rahmen seines Jahreskongresses in Nürnberg eine herausragende wissenschaftliche Arbeit mit dem dbl-Forschungspreis ausgezeichnet.

Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wurde an die Konstanzer Diplom-Logopädin Meike Brockmann-Bauser, M.Sc., vergeben für ihre Arbeit zur Erlangung des Doktorgrades (PhD) an der Medizinischen Fakultät der Universität von Newcastle upon Tyne, GB. Titel: "Improving jitter and shimmer measurements in normal voices". Schwerpunkt ihrer Forschungsarbeit war die Stimmdiagnostik mittels computergestützten akustischen Analysen der menschlichen Stimme. Unter anderem konnte Meike Brockmann-Bauser nachweisen, dass sich individuelle Unterschiede in der Sprechlautstärke und Stimmhöhe von Patienten, aber auch unterschiedliche Vokale auf routinemäßig in Kliniken durchgeführte akustische Analysen auswirken. Anhand der Untersuchungsergebnisse konnten verbesserte Richtlinien für klinische akustische Analysen empfohlen werden.

Der in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehene und ebenfalls mit 2.500 Euro dotierte dbl-Nachwuchspreis ging an die Aachener Logopädin Miriam Heisterüber, B.Sc., für ihre Bachelor-Arbeit an der RWTH Aachen. Titel: "Hochfrequentes Training der auditiven Analyse bei einem 16-jährigen Patienten mit Aphasie“. Die Bachelorarbeit entstand an der St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch und befasst sich mit einem hochfrequenten Training (über 17 Therapieeinheiten) des auditiven Sprachverständnisses bei einem Jugendlichen mit Sprachstörungen in Folge eines Schlaganfalls. Es konnte nachgewiesen werden, dass sich das auditive Sprachverständnis, also das Gehörte und dessen Verarbeitung im Gehirn, durch ein spezifisches Training verbessert. Darüber hinaus konnte Miriam Heisterüber zeigen, dass sich die Wahrnehmung des Patienten bezüglich seiner Sprache verbessert hat, so dass die Qualität der Sprachproduktion zunahm.

Beide Preise werden je zur Hälfte vom Schulz-Kirchner-Verlag und vom Deutschen Bundesverband für Logopädie gestiftet.


V.i.S.d.P.: Dr. med. Eva Kalbheim (dbl-Geschäftsführerin), Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl). Weitere Informationen: dbl-Pressereferat, Margarete Feit, Augustinusstr. 11 a, 50226 Frechen, Tel.: 02234/37953-27, Fax: 02234/37953-13, E-Mail: presse @ dbl-ev.de, Internet: www.dbl-kongress.de. Ab dem 6. Juni erreichen Sie uns auch in Nürnberg unter 0171/1428030.

Von: GS/nide