Sie befinden sich hier: Startseite > Service > Arbeitskreise 

Arbeitskreise

Arbeitskreise zu logopädischen Fachthemen

Der dbl bietet im Rahmen der dbl-Jahreskongresse, die regelmäßig im Mai/Juni stattfinden,  verschiedenen Arbeitskreisen zu logopädischen Fachthemen eine Plattform für Austausch und Diskussion. Diese Arbeitskreise, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten befassen, stehen allen Interessenten aus den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen und Einrichtungen offen, eine dbl-Mitgliedschaft ist hierfür nicht erforderlich.

Der Austausch findet in eigener Organisation in Form von Treffen, per Mail oder in Foren statt. Die Teilnehmer und Ansprechpartner arbeiten dabei ehrenamtlich, die Themen und Ziele der Treffen werden von den Arbeitskreisen selbst bestimmt.

Der dbl erhofft sich, dass durch die Arbeit in den Arbeitskreisen das Fach Logopädie als Profession inhaltlich weiterentwickelt wird. Junge Akademikerinnen können dabei von dem Wissen und der Erfahrung der PraktikerInnen profitieren. PraktikerInnen haben die Möglichkeit, ihr Wissen über einen lebendigen Diskurs mit den akademischen KollegInnen zu erweitern.

Wer Interesse hat, an einem Arbeitskreis teilzunehmen oder einen Arbeitskreis neu gründen möchte, kann sich gerne an die Koordinatorin Dr. Juliane Mühlhaus, muehlhaus @ dbl-ev.de, wenden.

Arbeitskreis Aphasie

Der Zielsetzungsprozess gilt zur Recht als Kernelement einer erfolgreichen Rehabilitation. Die Arbeitsgruppe Aphasie hat sich daher die Aufgabe gestellt, Therapieziele auf der Basis der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeiten, Behinderung und Gesundheit (ICF) zu entwickeln. Im Vordergrund stehen dabei Ziele, die den ICF-Komponenten der Partizipation (Teilhabe) und der Aktivität entsprechen. In einem Konsensverfahren wurden für die Komponente der Partizipation insgesamt fünf Ziele identifiziert, die charakteristisch für Personen mit einer Aphasie sind. Zu ihnen gehören die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen, die Teilnahme am Straßenverkehr, das Ausüben von Hobbys und Ehrenämtern, die selbstständige Lebensführung und die Rolle als Familienmitglied. Für die fünf Teilhabeziele sind jeweils zehn Aktivitätsziele für Personen mit leichten, mittelschweren und schweren aphasischen Störungen definiert worden. Eine Übersicht über die Ziele kann als Protokoll angefordert werden.

In einem nächsten Schritt werden die Partizipations- und Aktivitätsziele hinsichtlich ihrer Bedeutung und Plausibilität geprüft.

Kontakt: Holger Grötzbach, h.groetzbach @ asklepios.com

Arbeitskreis Autismus und Sprache

Der Arbeitskreis "Autismus und Sprache" soll eine interaktive Basis für autismusspezifische Fragestellungen der Logopädie bilden. Hierbei sind sowohl reflektierende Praktiker als auch forschende SprachtherapeutInnen eingeladen, sich an der Entwicklung gemeinsamer Standards und Perspektiven zu beteiligen. Neben dem generellen Erfahrungsaustausch über die logopädische Arbeit mit autistischen Menschen können in Austausch und Vorträgen u.a. folgende Themen angesprochen werden:

  • Welchen spezifischen Erschwernissen sind autistische Kinder in ihrer Sprachentwicklung ausgesetzt?
  • Welche Störungsbereiche wirken sich auf die Sprachentwicklung zusätzlich aus? Was sind logopädische Handlungsfelder bei Autismus?
  • Was kann daraus methodisch entwickelt werden?
  • Welche bereits bestehenden Methoden sind wann sinnvoll?
  • Wie kann interdisziplinäre Zusammenarbeit aussehen?
  • Wo bekomme ich Informationen (Vorträge, Fortbildungen, Literatur) über Logopädie bei Autismus?

Es finden zwei jährliche Treffen in Berlin statt, an denen die KollegInnen Gelegenheit zum Austausch haben und in Kurzvorträgen (Methodisch, Fallvorstellungen etc.) an eigenen Erfahrungen teilhaben lassen können.

Kontakt: Kristin Snippe, info @ autismus-sprache.de

Arbeitskreis Demenz

Das erste Treffen des AK Demenz fand im Oktober 2011 statt. Von 13 interessierten Kolleginnen begannen 6 Logopädinnen aus Praxis und Lehre, die Ziele für den AK zu erarbeiten. Zunächst soll innerhalb des Arbeitskreises eine gemeinsame Basis gefunden werden, bevor auch interessierte KollegInnen anderer Berufsgruppen eingeladen werden. Da mehrere medizinische und therapeutische Disziplinen demente Menschen begleiten, lautet die übergeordnete Frage  "was können wir Menschen mit Demenz im Rahmen der Logopädie anbieten?". Nach einem Erfahrungsaustausch entstand der Wunsch, zunächst in den Bereichen - Diagnostik, Therapie, Beratung, Ernährung, Fortbildungsmöglichkeiten und interdisziplinäre Zusammenarbeit - Informationen zusammenzutragen. Die Ergebnisse von 6 Arbeitsaufträgen zu den genannten Themen wurden beim nächsten Treffen am 24.3.2012  vorgestellt. Es sollen jährlich 4 Treffen stattfinden, die von Frau Grün organisiert werden.

Kontakt: Heike Grün, heike.d.gruen @ magicvillage.de

Weitere Informationen

Arbeitskreis Hörstörungen

Der Arbeitskreis Hörstörung wurde im  Frühjahr 2011 vom Deutschen Bundesverband der Logopädie (dbl) initiiert. Wir arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Wir stehen allen InteressentInnen offen, die sich mit dem Schwerpunkt Hörstörungen beschäftigen. Eine Mitarbeit ist unabhängig von einer Mitgliedschaft im dbl möglich. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte: bianka.wachtlin @ gmx.de. (Stand: Mai 2016)

Der Arbeitskreis soll Fachleute ansprechen, die in Praxen, klinischen oder wissenschaftlichen Einrichtungen mit hörgeschädigten Menschen logopädisch/ sprachtherapeutisch/hörgeschädigtenpädagogisch arbeiten.

Wir möchten:

  • einen Austausch über bestehende Diagnostikinstrumente und Therapieverfahren
  • über neue Ideen zur Diagnostik und Therapie diskutieren
  • kleinere Projekte im Bereich Hörstörungen voranbringen (z.B. Flyer über Hörstörungen bei Kindern, dbl 2016)

Darüber hinaus bietet der Arbeitskreis auch an:

  • bei individuellen Fragen zu Patienten weiterzuhelfen bzw. ggf. an andere Fachkollegen zu vermitteln


Kontakt: Bianka Wachtlin, Kontakt: bianka.wachtlin @ kh-mz.de

Arbeitskreis Kindersprache

Der Arbeitskreis Kindersprache ist offen für neue Logopäden und akademische Sprachtherapeuten, die in Praxis, Lehre und Forschung tätig sind.

Im Rahmen der dbl-Kongresse findet jährlich ein Treffen statt. Darüber hinaus tauschen sich die Mitglieder bisher über eine Homepage und via Email aus.Jeder Teilnehmer des Arbeitskreises hat in einem Online-Forum die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Themen zur Diskussion zu stellen.Darüber hinaus ist es möglich, auf freiwilliger Basis bestimmte Themenbereiche näher auszuarbeiten und den anderen Mitgliedern als Information zur Verfügung zu stellen.

Inhaltlich steht die Vernetzung von Theorie und Praxis im Mittelpunkt. Die Mitglieder tauschen sich über Diagnostika, Therapieansätze und -materialien in den unterschiedlichen Feldern der Kindersprache aus und erstellen gemeinsam Literaturlisten zu einzelnen Themen.

Der Arbeitskreis freut sich über weitere Interessenten.

Kontakt:
Swetlana Christoph (swetlana.christoph @ rwth-aachen.de)

Arbeitskreis Logopädie Parkinson

Dieser Arbeitskreis besteht bereits seit 1998 unter dem Namen "Kasseler Kreis". Damals trafen sich in der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel unter Leitung von Petra Benecke und Dr. Heike Penner zum ersten Mal Logopäden aus Kliniken und freien Praxen, die ein besonderes Interesse an der Therapie von Patienten mit Parkinsonerkrankungen haben. Seither kommt der Kreis jährlich im Herbst zusammen. Die Themen sind vielfältig und beinhalten spezifische Aspekte der Dysarthrie- und Dysphagietherapie bei Parkinson, Falldarstellungen von Patienten mit atypischer Symptomatik, die Präsentation und Diskussion der neuesten Forschungsergebnisse sowie einen regen Erfahrungsaustausch von Kollegen aus dem deutschsprachigen Raum.

Bei Interesse an der Teilnahme am gemeinsamen  Erfahrungsaustausch wenden Sie sich bitte an Beate Brockmeier.


Kontakt: Beate Brockmeier (beate.brockmeier @ gmx.de)

Arbeitskreis Mehrsprachigkeit

Zielsetzung ist es, die offenen Fragen und Leerstellen, die es im Bereich Mehrsprachigkeit in Bezug auf Theorie, Diagnostik, Beratung und Therapie gibt, zu benennen und zu füllen. Im Austausch mit Kollegen sollen Ressourcen gebündelt und anderen zugänglich gemacht werden. Grundlage für die Arbeit sollte eine weite theoretische Ausrichtung bilden (z.B. in Anlehnung an Kathryn Kohnert bzw. Deirdre Martin), die möglichst viele Aspekte der Arbeit mit mehrsprachigen Menschen berücksichtigt.

Themenvorschläge: interkulturelle Kompetenz, nonverbale Kommunikation, Sprachenvergleich, Vernetzung, Diagnostik, therapeutische Interventionen/Beratung, Ressourcensuche, interdisziplinärer Austausch. Für wen ist wann und wie Therapie notwendig und sinnvoll? Prävention, Therapie mit mehrsprachigen Erwachsenen.

Es wurde eine Mailingliste eingerichtet. Interessierte Kollegen und Kolleginnen können sich unter http://de.groups.yahoo.com/group/multilingualismus/ eintragen.

Kontakt: Joachim Schwalbach, jschwalbach @ gmx.de

Arbeitskreis Prävention

Der Arbeitskreis Prävention beschäftigt sich seit dem Gründungstreffen auf dem 40. dbl-Jahreskongress in Karlsruhe mit dem Thema Prävention und dem Bezug zur Logopädie. Der bisherige Austausch der Teilnehmer, sei es auf dem Kongress, per Mail oder Skype, beinhaltete die Auseinandersetzung mit Definitionen von Prävention und die Diskussion über den aktuellen Stellenwert der Prävention für die Logopädie. Daraus ergab sich für den Arbeitskreis das Ziel, Prävention als Begriff und als Handlungsfeld den Logopäden/innen näher zu bringen und durch die Bereitstellung von Informationen und der Anregung zur Diskussion z.B. im Forum Logopädie oder auf der dbl-website das Thema stärker in den logopädischen Fokus zu rücken. Der Arbeitskreis freut sich über Fragen, Anregungen und Ideen.

Kontakt:
Katrin Domröse, katrin.domroese @ googlemail.com

Arbeitskreis Sprache und Kognition

Sprache und Kognition lassen sich nicht voneinander trennen. Folglich wirken sich Einschränkungen auf kognitiver Ebene auch auf die Sprache aus. Der Arbeitskreis "Sprache und Kognition" richtet sich an Logopäden und akademische Sprachtherapeuten, die in Praxis, Lehre oder Forschung tätig sind und sich mit dem Einfluss kognitiver Prozesse auf die logopädische Arbeit beschäftigen.

Neben dem generellen Erfahrungsaustausch über den Einfluss kognitiver Prozesse auf die logopädische Therapie bei unterschiedlichen Störungsbildern kann folgenden Themen nachgegangen werden:

  • Welchen Einfluss haben kognitive Einschränkungen auf die jeweiligen Behandlungsziele?
  • Welche kognitiven Einschränkungen zeigen sich vermehrt bei Kindern oder älteren Erwachsenen?
  • Welche diagnostischen Instrumente und Therapieverfahren existieren derzeit?
  • Wie gestaltet sich die interdisziplinäre Arbeit?
  • Welche Rolle spielt die Quality of Life (QoL)?
  • Welche aktuellen Studien gibt es?

Es wird eine Mailingliste eingerichtet. Interessierte Kollegen und Kolleginnen können sich gerne unter vanessa-hoffmann @ web.de melden um in den Verteiler aufgenommen zu werden.

Arbeitskreis Stimme

Die Teilnehmerinnen des Arbeitskreises Stimme haben auf ihrer Sitzung in Nürnberg beschlossen, sich zukünftig jeweils im Rahmen der dbl-Kongresse zu treffen.
Die Themen der Sitzung in Erfurt (2013) werden u. a. folgende sein:
Vorgehen bei spasmodischer Dysphonie und Vocal chord dysfunction; Stimmtherapie bei Transidentität (Transsexualität) und Konzepte des clinical reasoning. Die Teilnehmerinnen verständigten sich darauf, dass jede sich im Vorfeld mit den Themen auseinandersetzt und ggf. Unterlagen mitbringt, damit eine informierte und konstruktive Auseinandersetzung stattfinden kann. Weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich eingeladen!

Kontakt: Prof. Dr. Karl-Heinz Stier, karl-heinz.stier @ srh-gesundheitshochschule.de

Arbeitskreis Stottern

Der Arbeitskreis Stottern soll sowohl für Betroffene als auch für TherapeutInnen eine Plattform bieten, um sich über aktuelle Diagnostik- und Therapieverfahren im Bereich Stottern auszutauschen und diese vor dem Hintergrund der Theorie des Stotterns und der Erfahrungen in der klinischen Praxis kritisch zu beleuchten. Ein weiteres Ziel könnte sein, Ansätze zur Evaluation der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten des Stotterns zusammenzutragen und deren Relevanz für den praktischen Einsatz zu diskutieren.

Kontakt: Claudia Walther, info@claudiawalther-seminare.de

Arbeitskreis Tiergestützte Therapie

Eingeladen sind alle Therapeuten, die Hunde in der Sprachtherapie einsetzen oder einsetzen möchten. Zielsetzungen dieses Arbeitskreises ist die Professionalisierung der tiergestützten Logopädie/Sprachtherapie.
Dazu sollen allgemeingültige Richtlinien und Standards für die tiergestützte Ausbildung erstellt werden. Das beinhaltet auch die Erarbeitung verschiedener Einsatzgebiete der tiergestützten Therapie. Zudem soll dem Austausch von Ideen für den tiergestützten Einsatz in der Therapie viel Raum gegeben werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Öffentlichkeitsarbeit, die der Information und Aufklärung dieser Therapieform dient.

Kontakt:
Annika Rugen, annika.rugen @ sattt.de
Agnes Habenicht, logopaedie-waldalgesheim @ t-online.de

Arbeitskreis Unterstützte Kommunikation

Vor mehr als 25 Jahren hat sich im deutschsprachigen Raum das Fachgebiet Unterstützte Kommunikation zu etablieren begonnen. Innerhalb der letzten zehn Jahre kommt dem Fachgebiet sowohl durch sozial- und gesundheitspolitische Weichenstellung als auch durch technische Innovationen im Sektor der Kommunikationshilfsmittel immer mehr Bedeutung zu. Für all diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die am Fachgebiet Unterstütze Kommunikation interessiert sind und/oder bereits Versorgungsleistungen in Fachgebiet Unterstützte Kommunikation erbringen, möchte ich einen Arbeitskreis anbieten.

Es ginge hierbei zunächst darum, in Erfahrung zu bringen, wer in welchen Strukturen bereits  Versorgungsleistungen erbringt. Darüber hinaus ginge es darum, festzustellen, welcher Bedarf an strukturellen, fachlichen und methodischen Wissenserweiterungen und Wissensverankerung (zum Beispiel innerhalb der logopädischen Ausbildung) von den einzelnen Kolleginnen und Kollegen gesehen werden, welche Strukturen in Einrichtungen oder Praxen die Versorgung ermöglichen können und welche Strukturen Versorgung verunmöglichen.

Sobald Bedarfe identifiziert werden können, gilt die Aufmerksamkeit des Arbeitskreises der Entwicklung von Instrumenten und Maßnahmen zur Deckung der Bedarfe. Darüber hinaus besteht natürlich Offenheit für andere fachspezifische Themen.

Grundsätzlich sind mindestens ein Treffen, maximal zwei Treffen pro Jahr angestrebt.

Zwischen den Treffen würde die Arbeit auf den Kommunikationswegen Mail, gute alte haptische Post sowie Telefon laufen.

Kontakt:
Frau Franz, lisa.franz86 @ gmx.de