Kindliche Aphasie

Eine kindliche Aphasie (Aphasie bei Kindern, engl. acquired childhood aphasia) liegt vor, wenn Kinder durch eine akute Hirnschädigung einen teilweisen oder auch vollständigen Verlust der bis dahin erworbenen sprachlichen Fähigkeiten erleiden (ab ca. 2,5 Jahren, bzw. einer Sprachentwicklung mindestens auf Wortebene). Dies stellt einen wesentlichen Unterschied zu Störungen der Sprachentwicklung dar.
Die Symptomatik der Aphasie bei Kindern und Jugendlichen wird in der Literatur im Laufe der letzten Jahrzehnte sehr unterschiedlich beschrieben. Heute weiß man, dass alle Symptome, die bei Erwachsenen mit Aphasie beschrieben werden, auch bei Kindern und Jugendlichen zu beobachten sind.

Symptome bei einer kindlichen Aphasie
Bei einer Aphasie können unter anderem ein initialer Mutismus, Störungen der Spontansprache mit Wortfindungsstörungen, Paraphasien (Laut- oder Wortverwechslungen), Agrammatismus (Wörter können nicht mehr flektiert werden) sowie Sprachverständnisprobleme, und des Benennens auftreten. Probleme im Bereich der Schriftsprache sowie Auffälligkeiten in den Bereichen Kommunikation und Pragmatik können ebenfalls beobachtet werden.


Die kindliche Aphasie kann auch noch Jahre später fortbestehen, selbst wenn im Gespräch keine offensichtlichen Mängel mehr zu beobachten sind. Langzeitbeeinträchtigungen, wie  z. B. im Bereich der Schriftsprache, können teilweise erst einige Jahre später (z. B. zum Schuleintritt, oder bei höheren Anforderungen im weiteren Schulverlauf) offensichtlich werden, und den schulischen und beruflichen Werdegang beeinträchtigen. Die Aphasie bei Kindern und Jugendlichen hat häufig auch weitreichende und teilweise lang andauernde Folgen für das familiäre und soziale Leben der Betroffenen und Angehörigen.

Welche Ursachen haben kindliche Aphasien?

Als häufigste Ursache für eine kindliche Aphasie wird das Schädel-Hirn-Trauma (SHT) beschrieben. Aber auch Schlaganfall, Tumorerkrankungen, Entzündungen (Encephalitis), Sauerstoffmangel (hypoxische Hirnschäden), Epilepsie und hirnatrophische Prozesse können zu einer Aphasie bei Kindern und Jugendlichen führen. Bei Infektion, Tumor oder progressiver Erkrankung wird eine schlechtere Prognose für den Verlauf der Aphasie beschrieben als bei Trauma oder vaskulärer Ursache. Eine Sonderform ist das Landau-Kleffner-Syndrom. Hier liegt eine spezifische Form der Epilepsie vor, die zur Aphasie im Kindesalter führen kann.

Sebastian: ein Kind mit Aphasie aufgrund einer Meningitis
Sebastian ist ein fröhlicher Junge. Mit seinen 3 Jahren ist er pfiffig und munter, bis er Fieber bekommt. Eine Erkältung, glauben die Eltern. Doch als die hohe Temperatur nicht sinkt und er zusätzlich über starken Kopfschmerzen klagt, bringen sie ihn ins Krankenhaus. Dort stellt sich schnell heraus: Sebastian hat eine Mengigitis.
Sebastian wird entsprechend behandelt. Nach 2 Wochen ist die Entzündung abgeklungen, die Folgen sind jedoch verheerend: Seine Unterschenkel sowie ein Unterarm müssen amputiert werden, da diese Gliedmaßen "abzusterben" und den Körper zu vergiften drohen. Sebastian ist zwar ansprechbar, aber er "redet wirr": sein reicher Wortschatz scheint wie weggeblasen, er wird zornig, wenn er sich nicht mitteilen kann.
Zunächst steht die Operation im Vordergrund, danach Schmerztherapie und die Versorgung mit Prothesen. Um die Sprachstörung wird sich erst im nächsten Schritt gekümmert. Bis dahin versuchen die Eltern mit einfachen Mitteln wie Fotos und Bildkarten, eine Kommunikation mit ihrem Sohn herzustellen. Sie haben Glück: Sebastian kann die graphischen Darstellung erkennen und zuordnen und ein Teil der Frustration verschwindet.
Sebastian wird in eine Rehabilitationsklinik für Kinder verlegt, wo er das Laufen mit den Prothesen übt. Dort werden ihm für die Dauer des Aufenthaltes auch wöchentlich 3 Stunden logopädische Therapie verordnet. Die Logopädin nutzt die guten Erfahrungen der Eltern und beginnt mit Unterstützung von Fotos und Pictogrammen, mit Sebastian am Wortschatz und am Wiederaufbau einer Grammatik zu arbeiten. Er bekommt einen "Talker" mit Sprachausgabe, also einen kleinen, tragbaren Computer, der für ihn "spricht", wenn er die entsprechenden Bilder berührt. Er ist für Sebastian sowohl in der Alltagskommunikation als auch in der Therapiesituation eine große Hilfe. Mit dem Talker übt Sebastian auch außerhalb der Therapiesituationen selbstständig weiter.
Sebastian ist nicht geistig behindert, aber seine Kommunikationsfähigkeit ist aufgrund der Aphasie stark beeinträchtigt. Er besucht wieder seinen "alten" Kindergarten, der auf "Kinder mit besonderen Bedürfnissen" eingestellt ist. Zwei Jahre später wird Sebastian als "Integrationskind" in die Grundschule aufgenommen. Seine lautsprachlichen Fähigkeiten sind wieder "hergestellt", den Talker braucht er jetzt nicht mehr. Die Prothesen sind ihm mittlerweile zu "zweiten Beinen" geworden, aber das Trauma der Erkrankung hat seine Spuren hinterlassen.
Sebastian braucht noch einen "Schonraum", um sich in der neuen Umgebung einzufinden und seinen nach wie vor vorhandenen intellektuellen Kompetenzen entsprechend lernen zu können. Wie viele hirnverletzte Menschen reagiert Sebastian in bestimmten Situation sehr empfindlich und für andere nicht vorhersehbar. Er hat dann auch wieder Probleme im sprachlichen und kommunikativen Bereich. Sebastian und seine Eltern brauchen noch einige Zeit die Begleitung von erfahrenen Therapeutinnen sowie in gewissen Abständen einen Block logopädische Therapie, um zum einen seine (laut)sprachlichen Fähigkeiten tief in den "neuen" Hirnarealen zu verankern und nutzbar zu machen und zum anderen auch über Ersatzstrategien zu sprechen, auf die Sebastian in "schlechten Zeiten" zurückgreifen kann.


Daniela: ein Kind mit Aphasie nach einem Schlaganfall
Mitten im Unterricht wird der 10 jährigen Daniela plötzlich übel. Sie hat Ohrensausen. Die Klassenlehrerin nimmt sie spontan auf den Schoß, einen Augenblick später wird Daniela bewusstlos. Daniela wird sofort in die Universitätsklinik geflogen, Diagnose: Schlaganfall aufgrund eines geplatzten Aneurysmas im Gehirn. Daniela wird operiert und 8 Wochen lang im künstlichen Koma gehalten, damit das verletzte und operierte Gehirn so gut wie möglich heilen kann.
Das ganze Ausmaß der Schädigung wird erst deutlich, nachdem Daniela aus dem Koma erwacht ist. Abgesehen von motorischen Einschränkungen, die auch mit der langen Liegezeit in Zusammenhang stehen, wird eine Aphasie diagnostiziert. Daniela bekommt, solange sie im Akutkrankenhaus liegt, täglich Besuch von der Logopädin, die mit ihr kurze Therapie-Einheiten durchführt.
4 Wochen später kommt wieder "Bewegung ins Kind": Daniela lernt, sich aufzurichten, den Kopf zu drehen, die Hand zu heben. Mit der Rückkehr der Motorik geschieht auch im sprachlichen Bereich spontan eine deutliche und rasche Besserung. Daniela fallen wieder englische Texte ein und auch das Rechnen klappt immer besser. Im Reha-Zentrum, in das Daniela anschließend überwiesen wird, steht die Kommunikation, das miteinander Sprechen im Vordergrund der Behandlung. Obwohl Daniela weiterhin Konzentrationsprobleme und eine leichte Wortfindungsstörung hat, wird sie bald wieder ein fast "normales" Leben führen können.

Wie häufig kommen kindliche Aphasien vor?

270.000 Menschen in Deutschland erleiden jedes Jahr eine Schädelhirnverletzung - bei einem Unfall im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz, im Haushalt oder bei Spiel und Sport. Knapp die Hälfte der Unfallopfer ist unter 25 Jahren. 35.000 Kinder sind jünger als 5 Jahre. Neben diesen Verletzungen durch äußere Einflüsse leiden zahlreiche Kinder an angeborenen oder während der Geburt beziehungsweise durch eine Krankheit, beispielsweise eine Infektion, erworbenen Hirnschädigungen.
In Deutschland erkranken ungefähr 3.000 Kinder/Jugendliche bis zum 15. Lebensjahr an einer Aphasie, so der Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker. Die Zahl der nicht erkannten und erfassten Aphasien wird deutlich höher geschätzt.

Wie wird eine kindliche Aphasie festgestellt?

Die kindliche Aphasie muss diagnostisch immer von einer Sprachenwicklungsstörung, Defiziten auf Grund von Zweisprachigkeit oder anderen bereits vor der akuten Hirnschädigung vorhandenen sprachlichen Defiziten abgegrenzt werden. Die Aphasie muss zudem von einer möglicherweise zeitgleich auftretenden Dysarthrie, Sprechapraxie oder auch anderen, die Sprache beeinflussenden neuropsychologischen Störungen abgegrenzt werden.
In der Literatur findet sich kein Testverfahren, das speziell zur Diagnostik der Aphasie bei Kindern und Jugendlichen entwickelt wurde. Dies erschwert im Einzelfall eine detaillierte und vergleichbare Diagnostik. Aus diesem Grund werden zumeist Verfahren aus der Sprachentwicklungsdiagnostik bzw. der Aphasiediagnostik für Erwachsene verwendet. Mit Hilfe dieser Verfahren lassen sich die Fähigkeiten und Defizite des Kindes erfassen und der Verlauf dokumentieren.

Wie wird eine kindliche Aphasie behandelt?

Die Therapie baut auf den verbliebenen Fähigkeiten des Kindes auf (auch Gestik, Mimik, Handlungen (geben-nehmen), musikalische Fähigkeiten, malen/zeichnen, etc.) und hat immer die Verbesserung der Kommunikation als Ziel. Dabei stehen zwei wesentliche Ziele im Vordergrund der Therapie: die Wiederherstellung der prämorbiden (vor der Erkrankung) sprachlichen Fähigkeiten und der Erwerb neuer sprachlicher Fähigkeiten (z. B. Schriftsprache). Ein individuelles Vorgehen, methodisch differenziert und in Abhängigkeit von Sprachdefiziten und Fähigkeiten wird empfohlen. Eine Variation und Kombination verschiedener Methoden und Übungen ist notwendig, um alle verfügbaren Informationskanäle zu verwenden. Auch alternative und unterstützende Kommunikationsmittel können eingesetzt werden.
Die Therapie wird immer individuell, alltagsnah und zukunftsorientiert (bzgl. Schule, Beruf) aufgebaut und beinhaltet als weiteren wesentlichen Bestandteil die Elternberatung.

Wohin können sich Eltern von Kindern mit einer Aphasie wenden?

Ansprechpartner sind der behandelnde Kinderarzt/Neurologe und die Logopädin bzw. Sprachtherapeutin. Sie bieten je nach Spezialisierung kompetente Hilfe und Unterstützung bei Fragen. Zudem gibt es verschiedene neuropädiatrische Rehabilitationseinrichtungen, die sich auf die Behandlung von Kindern mit Aphasie spezialisiert haben.
Des Weiteren finden Sie Informationen und Hilfe bei folgenden Organisationen/Einrichtungen:

Weiterführende Informationen

Definition "Kindliche Aphasie"

Eine "kindliche Aphasie" ist eine im Kindesalter erworbene Sprachstörung infolge einer hirnorganischen Schädigung, "wobei vorab von einem unauffälligen Spracherwerb ausgegangen wird. … Über die Mindestdauer des vorangegangen unauffälligen Spracherwerbs herrscht jedoch Uneinigkeit." (zitiert nach Schröder & Stadie 2009: 147)

Behandlungsleitlinie

Die interdisziplinäre Leitlinie der AWMF  "Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen (SES) unter Berücksichtigung umschriebener Sprachentwicklungsstörungen (USES)" wurde am 16.12.2011 verabschiedet und gilt für die Dauer von 5 Jahren. Eine zusammenfassende Darstellung ist Schrey-Dern "Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen. Interdisziplinäre S2k-Leitlinie der AWMF", Forum Logopädie Heft 1,  2012 zu entnehmen.

Die Kommission Qualitätsmanagement (BKQM) hat dazu eine zusammenfassende Darstellung erarbeitet.

Verordnung nach Heilmittelkatalog

Diagnosegruppe: SP5
Die Verordnung von Sprachtherapie bei Kindern mit Aphasie ist gesetzlich geregelt, Hinweise dazu finden Sie auf der Seite "Logopädie wird verordnet".

Literaturhinweise
de Langen-Müller, U., Kauschke, C., Kiese-Himmel, C., Neumann, K., Noterdame, M. (Hrsg.) (2012). Diagnostik von (umschriebenen) Sprachentwicklungsstörungen. Sprachentwicklung – Verlauf, Störung, Intervention 7, Kiese-Himmel, C. (Hrsg.), Frankfurt/Main: Peter Lang

Friede, S., Kubandt, M. (2011). Diagnostik der Aphasie bei Kindern und Jugendlichen. Überblick, Möglichkeiten und Grenzen. Forum Logopädie, Heft 6, S. 18-25

Schröder, C., Stadie, N. (2009). Kindliche Aphasie: Eine Fallbeschreibung. Sprachheilarbeit, Heft 4, S. 146-157

dbl-Materialien

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Fachartikel in chronologischer Reihenfolge (absteigend sortiert):

  • Wolfgang G. Braun, Jürgen Steiner
    Kooperativ früh Stärken nutzen und Risiken begegnen (2012/5)
  • Schrey-Dern, Dietlinde
    Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen. Interdisziplinäre S2k-Leitlinie der AWMF (2012/1)
  • Otten, Meike; Walther, Wenke
    Therapie von prosodischen Leistungen bei kindlicher Sprechapraxie. Eine Fallanalyse (2012/1)
  • Dähn, Sandra; Lehnhoff, Anna; Neumann, Charleen; Rohdenburg, Wiebke; Ringmann, Svenja; Siegmüller, Julia
    Frühe inputorientierte Lexikontherapie bei Kindern im Late-Talker-Stadium (2011/5)
  • Föllner, Sinikka; Schrey-Dern, Dietlinde; Willmes-von Hinckeldey, Klaus
    Evaluation der Erzieherinnenfortbildung "Sprachreich" (2011/4)
  • Wintruff, Yara; Orlando, Achiropita & Gumpert, Maike
    Diagnostische Praxis bei mehrsprachigen Kindern (2011/1)
  • Kreutzmann, Sebnem & Hecking, Mascha
    Frühe Diagnostik bei mehrsprachigen Late Talkern (2011/1)
  • Buschmann, Anke & Jooss, Bettina
    Frühdiagnostik bei Sprachverständnisstörungen (2011/1)
  • Gumpert, Maike; Korntheuer, Petra & Vogt, Susanne
    Der Anamneseleitfaden zum Sprach- und Sprecherwerb (2010/5)
  • Nierhaus, Imke
    Alles im Blick?! (2010/5)
  • Albers, Timm
    Sprachdiagnostik im Kindergarten (2010/5)
  • Schrey-Dern, Dieltinde & Trost-Brinkhues, Gabriele
    Früherkennung von SES zum Zeitpunkt der U7 (2010/3)
  • Kreutzmann, Sebnem
    Biographieorientierte Sprachtherapie (2010/3)
  • Hecking, Mascha & Schlesiger, Claudia
    Late Bloomer oder Sprachentwicklungsstörung? (2010/1)
  • Siegmüller, Julia; Schröders, Catherine; Sandhop, Ulrike; Otto, Monika & Herzog-Meinecke, Carmen
    Wie effektiv ist die Inputspezifizierung? (2010/1)
  • Hautvast, Sarah; Arthold, Jana & Günther, Thomas
    Transfer in den Alltag braucht Zeit (2010/1)
  • Waibel, Christiane
    Der Erwerb von wortinitialen Konsonantenclustern im Schweizerdeutschen (2009/5)
  • Kölliker Funk, Meja
    ICF bei spezifischen Sprachentwicklungsstörungen (2009/4)
  • Häusermann, Judith
    Der Deutscherwerb von Vorschulkindern mit Migrationshintergrund (2009/3)
  • Mayer, Susanne
    Die Miteinbeziehung von Eltern in die logopädische Therapie (2009/3)
  • Möller, Delia
    Schritte in den Dialog - Eltern evaluieren ein Programm für Familien mit sprachentwicklungsverzögerten Kindern (2009/1)
  • Otten, Meike; Walther, Wenke
    Prosodie - Bedeutung, Funktionen, Diagnostik (2009/1)
  • Kölliker Funk, Meja
    Schnittstellentherapie bei Spracherwerbsstörungen (2009/1)
  • Skerra, Antje
    Fast Mapping-Leistungen bei Kindern mit einer semantisch-lexikalischen Störung im Rahmen einer SES (2009/1)
  • Herzog-Meinecke; Siegmüller, Julia
    Sprachsystematische Intervention bei Kindern mit komplexen Störungsbildern: Erste Ergebnisse des LST-LTS-Projekts (2008/5)
  • Siegmüller, Julia
    Therapie von kindlichen Wortfindungsstörungen nach dem Patholinguistischen Therapieansatz (2008/5)
  • Bockmann, Ann-Katrin
    ELAN - mit Schwung ins Grundschulalter: Die Vorhersagekraft des frühen Wortschatzes für spätere Sprachleistungen (2008/4)
  • Weigl, Irina
    Theoretisches und methodisches Vorgehen im HOT: Interaktive Interventionsstrategien (2008/3)
  • Rupp, Stephanie; Rausch, Monika; Willmes, Klaus; Huber, Walter
    Modellgeleitete Diagnostik bei lexikalischen Spracherwerbsstörungen (2007/5)
  • Schmitz, Petra; Diem, Alexandra
    Sprachverstehenskontrolle - Ein wichtiger Ansatzpunkt in der Therapie von Sprachverstehensstörungen (2007/5)
  • Schmitz, Petra; Fox, Annette V.
    Sprachverstehenstests im Deutschen unter besonderer Berücksichtigung des TROG-D (2007/4)
  • Fricke, Silke; Stackhouse, Joy; Wells, Bill
    Phonologische Bewusstheitsfähigkeiten deutschsprachiger Vorschulkinder - eine Pilotstudie (2007/3)
  • Szagun, Gisela
    Langsam gleich gestört? Variabilität und Normalität im frühen Spracherwerb (2007/3)
  • Schmitz, Petra; Beushausen, Ulla
    Sprache verstehen - Ein Blick auf Strukturen und Prozesse (2007/3)
  • Kiese-Himmel, Christiane
    Die Bedeutung der taktil-kinästhetischen Sinnesmodalität für die Sprachentwicklung (2007/3)
  • Dohmen, Andrea; Vogt, Susanne
    Late Talker - Frühe Intervention bei Kindern mit (Verdacht auf) Sprachentwicklungsstörung (2006/5)
  • Penner, Zvi; Krügel, Christian; Nonn, Kerstin
    Aufholen oder Zurückbleiben: Neue Perspektiven bei der Frühintervention von Spracherwerbsstörungen (2005/6)
  • Höhle, Barbara
    Der Einstieg in die Grammatik: Spracherwerb während des ersten Lebensjahres (2005/6)
  • Siegmüller, Julia; Bittner, Dagmar
    Langzeitanalyse der frühen lexikalischen Entwicklung eines späteren SES-Kindes - wann gab es welche Warnzeichen? (2005/6)
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    Forschung für die Praxis: Neue Wege der Intervention bei Kindern mit Spracherwerbsstörungen (2004/6)
  • Dohmen, Andrea; Vogt, Susanne
    Kommunikationsstrategien als Ansatzpunkt zur Förderung semantisch-lexikalischer Fertigkeiten (2004/6)
  • Böhr, Mechthild
    Das Zollinger-Therapiekonzept als Annährung an sprachauffällige Kleinkinder (2004/1)
  • Geissler, Kathrin
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  • Behrens, Heike
    Das Verb im Spracherwerb (2002/3)
  • Kauschke, Christina
    Entwicklung und Störungen des Verblexikons (2002/2)
  • Siegmüller, Julia
    Patholinguistische Therapiekonzeption bei Störungen des Verblexikons (2002/2)
  • Kolfenbach, Katrin
    Qualitative Diagnostik des Lexikonerwerbs: Hilfestellung für die Therapieplanung (2002/2)
  • Franke, Ulrike
    Erkennen durch Beobachten: Interaktionsdiagnostik in der Logopädie (2002/1)
  • Gierschke, Martina
    Wie Liv sich die Sprache eroberte (2001/2)
  • Hansen, Detlef
    COPROF - Diagnoseinstrument und linguistisches Lernprogramm (2000/2)