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Pressemitteilungen 08.06.2017 11:01 Alter: 1 Jahr(e)

Logopädisches Wissen in der therapeutischen Versorgung

1000 Teilnehmer zum 46. Kongress der Logopädinnen vom 15.-17.06.2017 in Mainz erwartet

(Frechen, 8. Juni 2017) Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer treffen sich vom 15. bis 17. Juni 2017 in der Rheingoldhalle in Mainz etwa 1000 Logopädinnen und Logopäden aus ganz Deutschland zum 46. Jahreskongress des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. (dbl). Er steht unter dem Motto „Logopädische Register ziehen – unser Wissen für die Versorgung“.

Netzwerke, Interdisziplinarität und Versorgungsstrukturen sind die zentralen Themen des dreitägigen Kongresses. Expertinnen und Experten berichten von ihren Netzwerk-Erfahrungen und Konzepten bei Hörstörungen, kindlichen Schluckstörungen, Mutismus oder auch bei der Versorgung chronisch kranker Menschen mit neurologischen Erkrankungen. Anhand von Praxiseinblicken und Falldarstellungen wird gezeigt, wo Chancen für eine bessere Versorgung liegen und wie sie genutzt werden können.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema „Digitalität in der Logopädie“. Dabei geht es um die Bedeutung technischer Innovationen - beispielsweise in Form von therapeutisch genutzten Apps – in der und für die Sprachtherapie.

Zu Beginn des Kongresses werden am Donnerstag, 15. Juni 2017 ab 10:45 Uhr der Luise Springer--Forschungspreis sowie der dbl-Nachwuchspreis verliehen. Die Preise sind jeweils mit 2.500 Euro dotiert.

Darüber hinaus präsentieren sich in der Rheingoldhalle 65 Aussteller. Dazu gehören u.a. Selbsthilfegruppen sowie Hersteller von Therapiematerial, insbesondere von therapeutisch und pädagogisch wertvollem Kinderspielzeug. Der Zugang zu der Ausstellung ist für die interessierte Öffentlichkeit unentgeltlich möglich.

Weitere Informationen unter www.dbl-kongress.de.

Hintergrund
Logopädinnen und Logopäden sind Experten für Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken. Sie diagnostizieren, behandeln und beraten Menschen aller Altersstufen mit entsprechenden Störungen. Davon profitieren zahlreiche Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen, aber auch viele der knapp eine Million Menschen, die in Deutschland jährlich einen Schlaganfall erleiden. Auch viele der etwa 250.000 bis 280.000 Patienten mit Morbus Parkinson oder der ca. 250.000 Menschen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, brauchen aufgrund damit einhergehender Stimm-, Sprech- und Schluckstörungen logopädische Therapie. Ebenso Menschen mit angeborenen Fehlbildungen wie Lippen-, Kiefer-, Gaumen-Spalten oder Behinderungen wie Trisomie 21, Mutismus oder Autismus.


V.i.S.d.P.: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl), Cordula Winterholler (Geschäftsführerin), Augustinusstr. 11 a, 50226 Frechen. Pressekontakt: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl), Augustinusstr. 11 a, 50226 Frechen, Pressereferat, Margarete Feit, Tel.: 02234/37953-27, Fax: 02234/37953-13, E-Mail: presse@dbl-ev.de, Internet: www.dbl-kongress.de. Vom 15. bis 17. Juni 2017 erreichen Sie uns auch in Mainz unter der Telefonnummer: 0171-1428030.

Von: GS/nide

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