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Meldungen, Novelle Berufsgesetz 27.11.2018 12:46 Alter: 212 Tage

AK Berufsgesetz zeigt auf: Vollständige hochschulische Ausbildung ist machbar!

Information und Austausch mit Politik und Gesundheitsministerium beim parlamentarischen Frühstück in Berlin

Wie kann die Verlagerung der Ausbildung im Bereich Logopädie/Sprachtherapie an die Hochschulen innerhalb von 10 Jahren umgesetzt werden? Der AK Berufsgesetz, dem der dbl als Gründungsmitglied angehört, hat dazu Vorschläge erarbeitet und sie in Berlin Verantwortlichen aus Politik und Administration erläutert.

Der Arbeitskreis Berufsgesetz hatte am 21. November 2018 zum parlamentarischen Frühstück in das Jakob-Kaiser-Haus in Berlin geladen, um die Notwendigkeit und Machbarkeit der hochschulischen Ausbildung aus seiner Perspektive vorzustellen (siehe auch Pressemitteilung vom 21. November). Eingeladen waren Mitglieder des Gesundheitsausschusses aus unterschiedlichen Parteien, gesundheitspolitische Sprecher/innen sowie Vertreter/innen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und der Gesetzlichen Krankenversicherungen.

Die Daten und Fakten, die der Arbeitskreis zu diesem Thema gesammelt und aufbereitet hat, wurden von Dietlinde Schrey-Dern (dbl, Sprecherin des AK Berufsgesetz), Jana Post (Bundesverband Deutscher Schulen für Logopädie BDSL) und Hilke Hansen (Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe HVG) vorgestellt. Zudem wurde den Teilnehmer/innen der Flyer "Vollständige hochschulische Ausbildung" präsentiert. Darin werden wichtige Meilensteine in der Herausbildung hochschulischer Ausbildungsgänge ebenso dargestellt wie die zahlreichen Fakten, die für eine generelle Verlagerung der logopädischen Ausbildung an die Hochschulen sprechen.

In der anschließenden Diskussion zeigte sich ein hohes Interesse der anwesenden Politiker/innen und der Vertreter/innen des BMG an der Erläuterung der derzeitigen Ausbildungslandschaft und an der Darstellung der Möglichkeiten, innerhalb eines Zeitraumes von 10 Jahren die regelrechte hochschulische Ausbildung für die Logopädie/Sprachtherapie umzusetzen.

Dem Arbeitskreis wurde große Anerkennung für seine analytische und konzeptionelle Arbeit zur Weiterentwicklung der Logopädie/Sprachtherapie ausgesprochen. Die gemeinsame Arbeit und Einigkeit der darin mitwirkenden Verbände hinterließ einen sehr positiven Gesamteindruck. Der AK Berufsgesetz wird sich zu Beginn des neuen Jahres treffen, um weitere strategische und berufspolitische Schritte zu überlegen, die das Anliegen der Berufsgesetzänderung und der regelhaften hochschulischen Ausbildung weiter in die Politik hineintragen können.

Azzisa Pula-Keuneke, dbl-Referat Bildung
Dietlinde Schrey Dern, Sprecherin des AK Berufsgesetz

Von: (GS/Feit)

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