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45. dbl-Jahreskongress 26.-28.05.2016 in Bielefeld

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Krisensituationen bei Menschen aller Altersgruppen führen zu Veränderungen im Lebensumfeld. Dies gilt auch für diejenigen, die sich in logopädischer Behandlung befinden. Wie ein Mensch mit seiner Redeflussstörung, mit Wortfindungsstörungen, mit verlangsamter Sprechweise oder chronischer Heiserkeit in den Dialog geht, hängt entscheidend von seiner Lebensgeschichte ab. Biografisch entwickelte Deutungsmuster fördern oder bremsen Therapiefortschritte in Krisensituationen. Das Gedächtnis dient als Taktgeber, um in der Therapie Lernanschlüsse zu entwickeln. Besondere Herausforderungen für die Logopädie stellen in Zeiten des demografischen Wandels alle neurologischen und geriatrischen Themen dar, hier insbesondere der Bereich Demenz.

In welcher Weise setzt sich die Logopädie in Forschung und Praxis mit den Lebenssituationen der Menschen auseinander, welche Ressourcen bietet sie an, um mit Betroffenen und Angehörigen Lösungen zur Bewältigung im Alltag zu finden?

Mit diesen und ähnlichen Fragen setzten wir uns im Rahmen des 45. dbl-Jahreskongresses auseinander.