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Pädiatrische Vorsorgeuntersuchungen: Von der U3 bis zur U9

Die Spracherwerbsforschung der letzten 25 Jahre hat deutliche Erkenntnisfortschritte über die Sprachentwicklung bei Kindern, über kindliche Sprachentwicklungsstörungen sowie deren Diagnostik und Therapie hervorgebracht. Dies wird deutlich in der im Dezember 2011 verabschiedeten interdisziplinären Leitlinie der AWMF  „Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen (SES) unter Berücksichtigung umschriebener Sprachentwicklungsstörungen (USES)“. Danach ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine effektive Versorgung der Kinder essentiell. Des Weiteren wird der Früherkennung im Rahmen der pädiatrischen Vorsorgeuntersuchungen eine hohe Bedeutung beigemessen, gleichwohl können sie derzeit nicht zu einer verlässlichen Risikoeinschätzung zur Früherkennung einer Sprachentwicklungsstörung beitragen (vgl. IQWIG 2009).
Die Kinder- und JugendärztInnen sind meist die ersten Ansprechpartner für Eltern von sprachentwicklungsgestörten Kindern, daher haben sie eine herausragende Funktion bei der Einschätzung von Risikofaktoren für eine Sprachentwicklungsstörung. Die interdisziplinärenLeitlinie der AWMF (Link: ) „Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen (SES) unter Berücksichtigung umschriebener Sprachentwicklungsstörungen (USES)“ gibt Hinweise darauf, welche Indikationen auf eine Sprachentwicklungsstörung hinweisen.Des Weiteren werden Kriterien mit Bezug zu den Pädiatrische Vorsorgeuntersuchungen angebene, um eine Riskoeinschätzung für den jeweiligen Entwicklungszeitpunkt vornehmen zu können.

Welche Risikofaktoren sind eine Indikation für Sprachtherapie?

Besteht im Rahmen der ärztlichen Diagnostik ein Verdacht auf eine Sprachentwicklungsstörung, sollte Logopädie verordnet werden.
Rosetti (2001) führt einige bekannte Risikofaktoren für eine Sprachentwicklungsstörung auf. Hierzu gehören auf Seiten des Kindes u.a. prä-, peri- und postnatale Komplikationen sowie chronische Mittelohrentzündungen zwischen 1,5 und 3 Jahren. Auf Seite der Familie bzw. Eltern nennt er u.a. genetische Faktoren, geistige Behinderung, Alkohol- und Drogenprobleme, chronische bzw. schwere Erkrankungen sowie akute Krisen. Er betont jedoch, dass nicht ein Faktor ausschlaggebend ist, sondern immer ein Faktorenbündel. Einzelne relevante Risikofaktoren werden auch im Rahmen der logopädischen Erstanamnese erhoben.
Nachfolgend sind  Indikationen für die Verordnung einer logopädischen Therapie aufgeführt, die allgemeiner Art sind und zu den spezifischen Beobachtungen zum Zeitpunkt der Vorsorgeuntersuchungen hinzukommen:

  • Stagnation der sprachlichen Entwicklung
  • Abweichung des sprachlichen Entwicklungsalters um 6 bis 12 Monate vom altersentsprechenden Mittel
  • Retardierender Einfluss anderer Entwicklungsbereiche
  • Beobachtungen von Eltern, Angehörigen.

Welche Risikofaktoren in der vorsprachlichen Entwicklung weisen auf eine Sprachentwicklungsstörung hin? (U3 – U5)

Es können zwei Phasen der vorsprachlichen Entwicklung unterschieden werden (vgl. Butzkamm & Butzkamm, 1999):

  1. Das Vorsilbenalter (0 - 5 Monate)
  2. Das Silbenalter (6 - 12 Monate)

In den ersten sechs bis sieben Wochen (U3) ist das reflexhafte Schreien vorherrschend, z.B. bei Hunger, Schmerz etc. Auf der Seite der Rezeption lässt sich überprüfen, ob der Säugling schreckhafte Reaktionen auf laute Geräusche zeigt.

Ab circa drei Monaten (U4) beginnt der Säugling mit seinen Sprechorganen zu experimentieren, i.d.R. als Ausdruck von Wohlbefinden (Funktionslust). Dabei erzeugt er verschiedene Geräusche, wie Quietschen, Brummen etc. sowie erste Gurrlaute, z.B. "ngä", "ngrr". Diese Laute werden auch von gehörlosen Kindern produziert! Wünsche bzw. Missfallen werden nun gezielter deutlich gemacht, z.B. durch Schreien, Wegdrehen oder Abbrechen von Blickkontakt. Rezeptiv kann beobachtet werden, dass der Säugling mit drei Monaten aktiv mit den Augen nach der Schallquelle sucht. Mit circa vier Monaten dreht er seinen Kopf in Richtung Schallquelle.

Ab circa 6 Monaten (U5) beginnt das Silbenplappern (kanonisches Lallen), welches sich durch wiederholte Konsonant- Vokal-Silben auszeichnet, z.B. "baba", "dada". Die Laute werden nun zunehmend an die Muttersprache angepasst. Da gehörlose Kinder keine Lallsequenzen produzieren, sollte eine Gehörüberprüfung veranlasst werden, wenn die Lautproduktionen mit etwa einem halben Jahr stagnieren.

Nach Grimm (2003) können Kinder mit einer Sprachentwickungsverzögerung im Vorschulalter bereits zu diesem frühen Zeitpunkt erkannt werden, da sie deutlich weniger Lautverbindungen produzieren und dabei auch weniger unterschiedliche Konsonanten verwenden.

Welche Risikofaktoren ab dem 1. Lebensjahr weisen auf eine Sprachentwicklungsstörung hin? (U6 bis zur U9)

In der nachfolgenden Checkliste werden die Meilensteine der kindlichen Sprachentwicklung ab der U6 (ab 12 Monaten) bis zur U9 (bis 5;4 Jahre) beispielhaft aufgeführt. Die sprachlichen Fähigkeiten werden den Bereichen "Lauterwerb", "Wortschatz" und "Grammatik" zugeordnet, wobei jeweils zwischen rezeptiven (Sprachverständnis) und expressiven (Sprachproduktion) Fertigkeiten unterschieden wird. Es wurde Wert darauf gelegt, insbesondere solche sprachlichen Fähigkeiten aufzuführen, die auf der Grundlage empirischer Studien als gesichert gelten können (u.a. Fox, 2003; Grimm, 2003b).

In den letzten Jahren wird von ärztlicher und logopädischer Seite zunehmend auf die Notwendigkeit einer operationalisierten, evidenzbasierten Diagnostik hingewiesen. In der vorliegenden Checkliste werden daher ausgewählte Prüf- und Testverfahren angegeben, die in der logopädischen Praxis durchgeführt werden können. Außerdem werden Screeningverfahren zur Verwendung in der kinderärztlichen Praxis genannt, mit deren Hilfe relativ schnell entschieden werden kann, ob eine logopädische Therapie erforderlich ist.

Checkliste: U6 (10. - 12. Monat)

Sprachverstehen

  • Reagiert auf seinen Namen, indem es sich zum Sprecher wendet.
  • Reagiert auf die Aufforderung "Komm her!", indem es kommt.

Gesten

  • Ahmt kulturabhängige Gesten wie "winke-winke" nach.
  • Zeigt auf den Gegenstand, den es haben möchte.
  • Kopfschütteln, wenn es etwas nicht will; Nicken, wenn es einverstanden ist.

Sprachproduktion

Lauterwerb/Wortproduktion

  • Produziert mehrsilbige Lautketten mit unterschiedlichen Konsonanten, zum Beispiel "maba" (variables Lallen). Der Lautbestand ist der Muttersprache angepasst.
  • Spricht erste Wörter, z.B. "Mama", "nein", "wau-wau".
  • Versucht Wörter, z.B. "Mama", Silben, z.B. "dada", "baba" oder Geräusche, z.B. Motorengeräusch nachzuahmen.
  • Dabei treten verschiedene alterstypische Vereinfachungsprozesse auf:
    - Silbenverdopplungen, z.B. Ball -> "Baba"
    - Auslassung unbetonter Silben, z.B. Banane -> "Nane".
    - Lautauslassungen, v.a. finaler Konsonanten, z.B. Löffel -> "Löffe".
    - Vereinfachung von Konsonantenverbindungen, z.B. Brot -> "Bot".
    - Lautersetzungen, v.a. von Frikativen, z.B. Schuh -> "Tu".

Kinderärztliche Diagnostik

  • EVU 6
  • Elternfragebogen ELFRA-1 (Grimm & Doil, 2006)
  • Ggf. Handanweisungen für Eltern von 1- bis 2jährigen Kindern (Ritterfeld, 2000) Ggf.
  • audiometrische Testung

Eingehende logopädische Befunderhebung, u.a.

  • Entwicklungsprofil zur Überprüfung praktisch-gnostischer, symbolischer, sozial-kommunikativer und sprachlicher Fähigkeiten (Zollinger, 1997)

Checkliste: U7 (21. - 24. Monat)

Sprachverstehen

  • Der passive Wortschatz umfasst ca. 200 Wörter.
  • Versteht einfache Aufforderungen, z.B. "Hol den Ball!", "Zeig mir den Stuhl!".

Sprachproduktion

Lauterwerb

  • Produziert v.a. vordere Plosive und Nasale, zum Beispiel m, b, p, d, t, n, sowie l.
  • Spricht einige Frikative und hintere Laute, zum Beispiel f, w, g, k.
  • Alterstypische Vereinfachungsprozesse (vgl. U 6) Außerdem: Fehlbildung des S-Lautes (i.d.R. interdentaler Sigmatismus)*

Wortschatzexplosion

  • Spricht mit 18 Monaten etwa 50 - 200 Wörter:
    - Substantive, z.B. Körperteile, Spielsachen.
    - Funktionswörter, wie "da", "mehr", "auch".
    - Erste Verben, wie "aufmachen".

Grammatik

  • Produziert Zweiwortäußerungen, zum Beispiel "Ball haben!", "Puppe schlafen!"
  • Benutzt Negationswörter, z.B. "Nicht haben!"
  • Erstes Fragealter: Einwortfragen mit steigender Intonation, z.B. "Is das?".

Kinderärztliche Diagnostik

  • EVU 7
  • Elternfragebögen: ELFRA 2 (Grimm & Doil 2006); ELAN (Bockmann & Kiese-Himmel 2003); FRAKIS (Szagun 2009); SBE-2-KT (Sachse & vSuchodoletz 2008)
  • Ggf. Handanweisungen für Eltern von 1- bis 2jährigen Kindern (Ritterfeld, 2000)

Eingehende logopädische Befunderhebung, u.a.

  • Sprachentwicklungstest für zweijährige Kinder, SETK-2 (Grimm, 2000)
  • Patholinguistische Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen (Kauschke & Siegmüller, 2009)
  • Entwicklungsprofil (Zollinger, 1997)
  • Sprachentwicklungsskalen (Sarimski, 1985)
  • Psycholinguistische Analyse Kindlicher Sprechstörungen (PLAKSS) (Fox, 2002)
  • Nach Fox & Dodd (1999) bilden noch bis zu 35% der 5 bis 6 jährigen Kinder den S-Laut interdental.

Sprachscreening U7 (Aachener Checkliste)

Die Aachener Checkliste, ein Screening zur Früherkennung von Sprachentwicklungsstörungen bei zweijährigen Kindern, ist das Ergebnis eines Projektes zwischen Pädiatern und Logopäden der Städteregion Aachen. Das Verfahren ist im Rahmen der U7 Untersuchung einsetzbar.

In einer Pilotstudie an der RWTH Aachen wurde die Checkliste auf Eignung überprüft. Es wurde festgestellt, dass einsprachig deutsch aufwachsende Kinder mit Sprachstörungen zuverlässig identifiziert werden können, und die Checkliste im Rahmen der pädiatrischen Vorsorgeuntersuchung zeitökonomisch einsetzbar ist. Die Ergebnisse der Studie sind dem Beitrag von Heinzelmann & Schrey-Dern (2011) zu entnehmen.

Nachfolgend werden alle Materialien, die zur Durchführung und Auswertung der Ergebnisse erforderlich sind, zum Download bereit gestellt:

Dem Handout sind die theoretischen Grundlagen und die Konzeption der Aachener Checkliste zu entnehmen.

Praxisunterlagen

Nachfolgend finden Sie die Unterlagen zur Durchführung und Auswertung des Screenings in der pädiatrischen Praxis.

Nachfolgend finden Sie die Unterlagen für die logopädische Praxis im Falle einer Verordnung (Zur Durchführung der logopädischen Diagnostik wird der SETK-2 eingesetzt).

Checkliste: U7a (32. - 36. Monat)

Sprachverstehen

  • Versteht Zweifachaufträge, z.B. "Lege den Löffel in die Tasse!"
  • Kann Grundfarben zuordnen.
  • Versteht einfache Präpositionen.

Sprachproduktion

Lauterwerb

  • Spricht alle Laute korrekt, bis auf die Zischlaute s, sch, ch.
  • Erste Konsonantenverbindungen, zum Beispiel bl, fl.
  • Einige alterstypische Vereinfachungsprozesse:
    - Vereinfachung von Konsonantenverbindungen
    - Lautersetzungen v.a. von sch und ch, z.B. Schuh -> "Su", "Ich" -> "Is"
    - Lautangleichungen, z.B. "Treppe" -> "Kreppe", "Drei" -> "Grei"
    - Sigmatismus
    Achtung: Mit 3,5 Jahren sind Probleme bei t, d, n und/oder häufige Lautersetzungen am Wortanfang durch h nicht mehr altersgerecht.

Wortschatz

  • Spricht mit 30 Monaten etwa 450 Wörter:
    - Gebraucht Verben, Adjektive, Adverbien, Artikel.
    - Erste Präpositionen, z.B. "in", "unter".
    - Personalpronomen, z.B. "ich", "du", "mein".
    - Benennt Grundfarben.

Grammatik

  • Korrekte Verbzweitstellung, z.B. "Lisa trinkt Wasser".
  • Verbindung: -st: "Du bist....".
  • Nebensatzbildungen mit einfachen Konjunktionen, z.B. "und", "weil".
  • Zweites Fragealter: Wer? Was? Wo? Warum? etc.

Sprechflüssigkeit

  • Im 4. Lebensjahr können bei einigen Kindern normale Unflüssigkeiten auftreten, die weder vom Kind noch von den Eltern als auffällig empfunden werden: Wiederholungen von Satzteilen und langsame Wiederholungen von ganzen Wörtern. Ein Beispiel: "Ich will, ich will, ich will Saft haben."
  • Achtung: auch typisches Alter des Stotterbeginns mit stottertypischen Unflüssigkeiten.
    Alamierende Signale sind: Wiederholungen von Lauten und Silben, Verlängerungen von Lauten und Blockierungen von Wörtern oder in einem Wort.

Kinderärztliche Diagnostik

  • EVU
  • SBE-3-KT (Suchodoletz & Sachse 2009)
  • SLS-Screening List for Stuttering (Riley in Sandrieser & Schneider, 2008)

Eingehende logopädische Befunderhebung, u.a.

  • Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder, SETK 3-5 (Grimm, 2001)
  • SSV - Sprachscreening für das Vorschulalter, Kurzform des SETK 3-5 (Grimm 2003)
  • Patholinguistische Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen (Kauschke & Siegmüller, 2009)
  • Entwicklungsprofil (Zollinger, 1997)
  • Psycholinguistische Analyse Kindlicher Sprechstörungen (PLAKSS) (Fox, 2007)
  • Aktiver Wortschatztest für 3- bis 5-jährige Kinder - Revision, AWST-R(Kiese- Himmel 2005)
  • Teddy-Test (Friedrich, 1998)
  • SSI-3 - Stuttering Severity Instrument (Riley in Sandrieser & Schneider, 2008)

Checkliste : U8 (43. - 48. Monat)

Sprachverstehen

  • Versteht Mehrfachaufträge, z.B. "Nimm einen blauen Stein und lege ihn auf den Tisch!".
  • Kann Farben zuordnen.
  • Versteht Präpositionen.

Sprachproduktion

Lauterwerb

  • Spricht mit 4 Jahren alle Laute korrekt, bis auf s und sch.
  • Achtung: Mit 4 Jahren sind Probleme bei w, f, ch, k, g nicht mehr altersgerecht. Das gilt auch, wenn das Kind keine Konsonantenverbindungen spricht.

Wortschatz

  • Weitere Präpositionen, z.B. "neben", "vor".
  • Benennt Farben korrekt.

Grammatik

  • Verbzweit-/-endstellung in Haupt- und Nebensätzen korrekt. Zum Beispiel "Ich gehe ins Bett, weil ich müde bin."
  • Korrekte reguläre Verbflexion, z.B. "Ich mache..., du machst...".
  • Vergangenheits- und Zukunftsformen, z.B. "Ich war heute im Kindergarten."
  • Singt Lieder, spricht Verse.

Kinderärztliche Diagnostik

  • EVU 8
  • Sprachscreening für das Vorschulalter (SSV) (Grimm, 2003a)
  • SLS-Screening List for Stuttering (Riley in Sandrieser & Schneider 2008)

Eingehende logopädische Befunderhebung, u.a.

  • Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder, SETK 3-5 (Grimm, 2001)
  • Patholinguistische Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen (Kauschke & Siegmüller, 2009)
  • Psycholinguistische Analyse Kindlicher Sprechstörungen (PLAKSS) (Fox, 2007)Aktiver Wortschatztest für 3 bis 5-jährge Kinder - Revision, (AWST-R) (Kiese-Himmel 2005)
  • Teddy-Test (Friedrich, 1998)
  • ESGRAF-R. Modularisierte Diagnostik grammatischer Störungen (Motsch, 2008)
  • Screemik 2. Screening der Erstsprachfähigkeit bei Migrantenkindern (Russisch-Deutsch, Türkisch-Deutsch), (Wagner 2008)
  • SSI-3 - Stuttering Severity Instrument  (Riley in Sandrieser & Schneider, 2008)

Checkliste: U9 (58. - 64.Monat)

Sprachverstehen

  • Befolgt drei Aufträge in korrekter Reihenfolge, zum Beispiel "Nimm das kleine Pferd und stelle es hinter das große Haus!".

Sprachproduktion

Lauterwerb

  • Spricht alle Laute bis auf den S-Laut korrekt.


Wortschatz

  • Verwendet Oberbegriffe, zum Beispiel Fahrzeuge, Möbel...
  • Benutzt abstrakte Begriffe, zum Beispiel Glück.
  • Zählt bis 10.
  • Grammatik
  • Verwendet korrekte Pluralformen.
  • Zeigt noch Unsicherheiten bei verneinten Sätzen, Fragen und Passivsätzen.
  • Erzählt kleine Geschichten nach.

Kinderärztliche Diagnostik

  • EVU 9
  • Sprachscreening für das Vorschulalter (SSV) (Grimm, 2003a)
  • SLS-Screening List for Stuttering (Riley, in Sandrieser & Schneider, 2008)
  • Eingehende logopädische Befunderhebung, u.a.
  • Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder, SETK 3-5 (Grimm, 2001)
  • Patholinguistische Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen (Kauschke & Siegmüller, 2009)
  • Marburger Sprachverständnistest für Kinder ab 5 Jahren (MSVK) (Elben & Lohaus, 2000)
  • Psycholinguistische Analyse Kindlicher Sprechstörungen (PLAKSS) (Fox, 2007)
  • Aktiver Wortschatztest für 3 bis 5-jährige Kinder - Revision. (AWST-R) (Kiese-Himmel 2005)
  • Teddy-Test (Friedrich, 1998)
  • ESGRAF-R. Modularisierte Diagnostik grammatischer Störungen (Motsch, 2008)
  • SCREEMIK 2 - Screening der Erstprachefähigkeit bei Migrantenkindern (Russisch-Deutsch), (Türkisch-Deutsch), (Wagner 2008)
  • SSI-3 - Stuttering Severity Instrument (Riley in Sandrieser & Schneider, 2008)

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Weiterführende Informationen