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Logopädie wird verordnet

Erwachsene mit Kommunikationsstörungen unterschiedlichster Ursache, wie z. B. SchlaganfallKrebserkankungen oder neurodegenerative Erkrankungen werden stationär und ambulant versorgt.
Unter stationärer Versorgung wird die über mehrere Wochen andauernde Behandlung in Kliniken (Akutphase) und Rehabilitationszentren verstanden, bei der der Patient auch nachts und über das Wochenende in der Einrichtung bleibt. Ambulante Behandlungen werden wohnortnah durchgeführt, d.h. die Patienten wenden sich dazu an Therapiezentren oder freie Praxen mit entsprechenden therapeutischen Schwerpunkten.
Sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich sind LogopädInnen tätig. So wird z. B. bei Schlaganfall-Patienten auf einer Stroke-Unit (klinische Einrichtung für Schlaganfall Patienten) schon relativ früh damit begonnen, Sprache zu stimulieren. So erhalten z. B.  Aphasiepatienten Sprachtherapie in neurologischen  Rehabilitationszentren in Einzel- und/oder Gruppentherapie. Relativ häufig erfolgt nach einem stationären Aufenthalt, d. h. nach Klinik und Anschlussheilbehandlung in einer Rehabilitationseinrichtung, die Weiterbehandlung im ambulanten Bereich, d.h. in einem ambulanten Therapiezentrum oder auch einer logopädischen  Praxis mit entsprechender Spezialisierung. Fachlich qualifizierte Logopädinnen sind über die Logopädensuche zu finden.
Die Versorgung im ambulanten Bereich ist im Rahmen der Heilmittelrichtlinie (HMR) geregelt. In der HMR ist festgelegt, für welche Sprach-, Sprech- Stimm- Hör- und Schluckstörungen in welchem Umfang eine Verordnung ausgestellt werden kann.

Welche Ärzte können eine Verordnung ausstellen?

Hausärzte, Internisten, Neurologen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte mit Zusatz Stimm- und Sprachtherapie sowie die Phoniater (Stimm- und Sprachärzte)  können auf der Grundlage der Heilmittelrichtlinie eine Verordnung zur Sprach-, Sprech- oder Stimmtherapie ausstellen. Die Verordnung wird auf dem Verordnungsblatt „Muster 14“ ausgestellt. Kieferorthopäden und Zahnärzte können im Falle von „Störungen des orofazialen Muskelgleichgewichts“ ebenfalls eine Verordnung zur „Sprech- und Sprachtherapie“ ausstellen, diese Verordnung wird auf dem Verordnungsblatt „Muster 16“ ausgestellt.
Die logopädische Behandlung muss von einem Arzt verordnet werden und erfolgt in Einzel- oder Gruppentherapie. Im Einzelfall ist auch die Verordnung von Hilfsmitteln, z. B. elektronischen Kommunikationsgeräten, möglich. In diesem Fall zählen zur logopädischen Behandlung auch die individuelle Anpassung des Gerätes sowie das Gebrauchstraining für Patienten und deren Angehörige, wie z. B. im Falle larygektomierter Patienten, die lernen, die elektronische Sprechhilfe beim Sprechen einzusetzen.
Erst auf der Grundlage einer Verordnung kann ein/e Logopäde/in tätig werden, d.h. eine logopädische Diagnostik und Therapie durchführen. Mit Ihrer (Erst-) Verordnung können Sie sich dann an zugelassene logopädische Praxen  oder Therapiezentren wenden, die logopädische Therapie anbieten. Einen Therapeuten in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Wie ist der Weg vom Arzt zur LogopädIn?

Patienten mit Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörungen suchen in der Regel ihren Hausarzt auf, um einen Verordnung zu erhalten. Je nach Erkrankung ist es ratsam, nach einem Krankenhaus- oder Rehabilitationsaufenthalt Fachärzte, wie Neurologen, HNO-Ärzte oder Phoniater aufzusuchen.

  1. Der Arzt stellt zu Beginn eine "Erstverordnung" aus, wenn er die Behandlungsbedürftigkeit für eine logopädische Therapie festgestellt hat. Dies gilt für Patienten sowohl direkt nach dem Klinikaufenthalt  ( z. B. nach Larygektomie oder Schlaganfall) als auch nach erfolgter Anschlussheilbehandlung in einer (neurologischen oder onkologischen) Rehabilitationsklinik.
  2. Die LogopädIn erhebt eine logopädische Diagnostik und stellt fest, in welchen Bereichen (z.B. Lexikon) mit welchen Schwerpunkten (z.B. Wortfindung) eine logopädische Störung vorliegt.
  3. Die LogopädIn schreibt auf der Grundlage der vorliegenden medizinischen Befunde und der eigenen Befunderhebung einen Bericht, aus dem die logopädische Diagnose hervorgeht und bespricht sie mit Betroffenen und deren Angehörigen.
  4. Die LogopädIn therapiert den Patienten auf der Grundlage eines Therapieplans und dokumentiert den Verlauf.
  5. Die LogopädIn schreibt am Ende der Verordnung einen Bericht, aus dem der Behandlungsstand hervorgeht, d. h. welche Fortschritte in der Therapie gemacht wurden, welche Prognose sich bei Fortführung, Unterbrechung oder Abschluss der Therapie ergibt.
  6. Der Bericht geht an den verordnenden Arzt.
  7. Der Arzt untersucht auf der Grundlage des Berichtes den Patienten erneut.
  8. Stellt der Arzt die weitere Behandlungsbedürftigkeit fest, wird eine Folgeverordnung ausgestellt, auf deren Grundlage die LogopädIn den Patienten weiter therapieren kann.

Was sind Verordnungen außerhalb des Regelfalls?

In der Heilmittelrichtlinie wird nach Verordnungen des Regelfalls, für die eine bestimmte Anzahl von Therapien verordnet werden können, und außerhalb des Regelfalls unterschieden, weil „Therapieziele im individuellen Einzelfall manchmal nur durch zusätzliche Verordnungen erreicht werden können“. Dies kann z. B. bei einer schweren chronischen Aphasie der Fall sein. Eine Verordnung außerhalb des Regelfalls bedarf  einer „weiterführenden Diagnostik sowie einer besonderen Begründung mit prognostischer Einschätzung“ und ist „vom Patienten / Versicherten oder einer von ihm beauftragten Person vor der Fortsetzung der Therapie der zuständigen Krankenkasse zur Genehmigung vorzulegen. Krankenkassen können auf die Genehmigung im Einzelfall verzichten und hierdurch pauschal genehmigen.“ Es ist auch möglich, Leistungen außerhalb des Regelfalls langfristig durch die Krankenkasse genehmigen zu lassen, wobei die Genehmigung zeitlich befristet sein kann, „aber mind. ein Jahr umfassen“ soll. .Eine Therapie kann erst dann fortgesetzt werden, nachdem der Versicherte die Verordnung bei der Krankenkasse eingereicht hat.

Was passiert, wenn Rezidive auftreten oder die Erkrankung erneut auftritt?

Wenn ein Rezidiv eintritt oder die Erkrankung erneut ausbricht, ist die Art der Verordnung, d.h. Regelfall oder außerhalb des Regelfalls, abhängig von der Dauer des „behandlungsfreien Intervalls“.

  • Dauert das „behandlungsfreie Intervall“  mindestens 12 Wochen, wird das Rezidiv oder die Erkrankung als neuer Krankheitsfall bewertet, d.h. es ist dann ein neuer Regelfall, für den Heilmittel bis zur Gesamtverordnungsmenge verordnet werden können.
  • Dauert das „behandlungsfreie Intervall“ weniger als 12 Wochen, wird dies als Fortsetzung der Erkrankung bewertet, d.h. es wird dann eine Verordnung "außerhalb des Regelfalls" vorgenommen.

Welche Patienten können Leistungen zur Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schlucktherapie von der Krankenkasse in Anspruch nehmen?

Alle Versicherten einer gesetzlichen Krankenkasse haben Anspruch auf Versorgung mit Heilmitteln nach dem Fünften Sozialgesetzbuch (SGB V). Zu den Heilmitteln gehören:

  • Maßnahmen der Physikalischen Therapie
  • Maßnahmen der Podologischen Therapie
  • Maßnahmen der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie
  • Maßnahmen der Ergotherapie

Dementsprechend können sprach-, sprech-, stimm- und schluckgestörte Patienten, für die ein Arzt eine Indikation festgestellt hat, Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch nehmen.

Wie wird eine ambulante Aphasietherapie verordnet?

Menschen die aufgrund einer Hirnschädigung unter einer Aphasie leiden, müssen in der Regel auch nach der Behandlung im Krankenhaus weiterhin therapeutische Hilfen in Anspruch nehmen. Im Folgenden finden Sie Hinweise darauf, was zu beachten ist, wenn Sie oder Ihre Angehörigen eine Aphasietherapie benötigen

  • Aus dem Krankenhaus entlassen - wie geht es jetzt weiter?
    Leider ist die Versorgung von Schlaganfallpatienten mit logopädischer Therapie in vielen Fällen nicht ausreichend. Dies hat eine Studie der Gmünder Ersatzkasse im Jahre 2007 ergeben. 77% der in dieser Studie berücksichtigten Aphasie-Patienten haben nach ihrer stationären Behandlung keine Rehabilitationsmaßnahme in Anspruch genommen. Für diese 474 Patienten wäre eine schnelle und gute ambulante logopädische Versorgung also besonders wichtig gewesen. Doch nur 83 Patienten (17,5%) erhielten eine entsprechende Verordnung. 
Auch die Zeit von der stationären Entlassung bis zum Therapiebeginn ist viel zu lang: sie lag im Bereich der Logopädie bei 40 Tagen. Diese Zahlen zeigen wie wichtig es ist, dass die Angehörigen von Aphasiepatienten deren medizinisch-therapeutischen Bedürfnissse kennen und ihre Versorgung mit im Blick haben.
  • Wo bekommt ein Aphasiker die notwendige Therapie?
    Ambulante Aphasietherapie findet in der Regel in Praxen für Logopädie oder Praxen für Sprachtherapie statt. Es gibt zum Teil auch die Möglichkeit, die Behandlung in einem ambulanten Therapiezentrum oder in einer Klinik mit ambulanter Rehabilitation durchzuführen.
    Als Therapeuten kommen Logopäden, Sprachtherapeuten und z.T. klinische Linguisten in Frage. Der Therapeut muss eine fundierte Therapieausbildung haben (z.B als staatlich anerkannte/r Logopäde/in) und über genügend Erfahrung und regelmäßige Fortbildung in der Aphasietherapie verfügen. Die wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Therapie ist jedoch das Vertrauen des Patienten zum Therapeuten. Dass heißt, neben den fachlichen Qualifikationen, die vom Laien nicht immer zuverlässig beurteilt werden können, muss vor allem die "Chemie" stimmen. Und das können auch nicht sprechende, schwer beeinträchtigte Aphasiker sehr gut beurteilen.
  • Wer übernimmt die Kosten?
    Wichtig ist, dass die Praxis oder Institution eine Kassenzulassung hat und ein Arzt diese Therapie verordnet. Dann übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Behandlung. Dabei muss der Patient selber pro Verordnung 10 Euro plus 10% der Gesamtkosten übernehmen, solange er (noch) nicht von der Zuzahlung befreit ist. Eine Zuzahlungsbefreiung oder Reduzierung auf 1% des Familieneinkommens ist bei chronischen Krankheiten wie z. B Aphasie möglich, muss aber bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden.
    Privat versicherte Patienten sollten sich vor Beginn der Therapie einen Kostenvoranschlag über die Kosten der Behandlung geben lassen und die Kostenübernahme mit ihrer Krankenkasse und ggf. Beihilfe abklären.
  • Welche Ärzte dürfen logopädische Therapie/Sprachtherapie verschreiben?
    Logopädie/Sprachtherapie gehört zu den Heilmitteln, wie z.B. auch Physiotherapie (Krankengymnastik, Massage) und Ergotherapie (früher: Arbeits- und Beschäftigungstherapie). Diese Heilmittel müssen grundsätzlich vom Arzt verschrieben werden. In welchem Umfang der Arzt verschreiben darf, regeln die sogenannten Heilmittelrichtlinien (HMR). Verschreiben darf jeder Arzt, der die dafür vorgesehene medizinische Diagnostik selber durchführen kann, oder sie an einen Fachkollegen delegiert.
    Als verordnende Ärzte kommen somit die Hausärzte, Internisten, Neurologen und Hals-Nasen-Ohren-Ärzte mit Zusatz Stimm- und Sprachtherapie sowie die Phoniater (Stimm- und Sprachärzte) in Frage.
    Die Aussage, dass ein Arzt keine Sprachtherapie mehr verschreiben darf, weil sein Budget bereits ausgeschöpft ist, trifft bei den meisten Aphasiepatienten nicht zu. Aphasiker mit Lähmungen, z.B. Hemiplegien und Hemiparesen, gehören zu den sogenannten Praxisbesonderheiten. Das heißt, der Arzt darf für diese Patienten auch dann noch Therapie verschreiben, wenn er bereits sein gesamtes Budget für ein Quartal ausgegeben hat.
  • Wie sieht eine Verordnung von Sprachtherapie aus?
    Die Verordnung von Sprachtherapie erfolgt durch den Arzt auf einem speziellen Verordnungsblatt. Dieses Verordnungsblatt hat die Nr. 14, DinA4 Format und auf der Vorderseite befinden sich neben den Daten des Patienten auch die Daten seiner Krankenkasse sowie die Art, die Menge, Dauer und Häufigkeit des Heilmittels.
    Wichtig ist, dass die Behandlung spätestens 14 Tage nach dem Ausstellungsdatum beginnt. Findet der erste Termin beim Logopäden erst später statt, muss die Gültigkeit der Verordnung vom Arzt verlängert werden.
    Der Aphasiker bzw. seine Angehörigen sollten sich daher so früh wie möglich, also schon während der Zeit des Krankenhausaufenthaltes, nach einem geeigneten Aphasietherapeuten/Logopäden umsehen. Mit ihm sollte man Kontakt aufnehmen und die Bedingungen für eine Aphasietherapie klären. Dies sind z.B. mögliche Wartezeit auf einen Therapieplatz, Termine, Häufigkeit und Dauer der Therapie.
    Bei Patienten die an einer Aphasie leiden, muss der Arzt die Diagnosegruppe SP5 - Störung der Sprache nach Abschluss der Sprachentwicklung (Aphasien/Dysphasien) auf dem Verordnungsblatt angeben.
    Bei Patienten mit Dysarthrien/Dysarthrophonien oder Sprechapraxie wäre die Diagnosegruppe SP6 - Störung der Sprechmotorik zu wählen.
    Außerdem benennen die Heilmittel-Richtlinien (HMR) auch die mögliche Verordnungsdauer und Menge im Regelfall.
    Bei der ersten Verordnung von Sprachtherapie darf der Arzt maximal 10 Einheiten verordnen, bei allen weiteren Folgeverordnungen darf er bis zu 20 Einheiten aufschreiben. Hierbei ist zu beachten, dass die Zuzahlung in Höhe von 10 Euro pro Verordnung bei einer Menge von 20 Sitzungen natürlich für den Patienten günstiger ist, als bei einer Menge von nur 10 Einheiten.
  • Wie lange dauert diese Behandlung?
    Die Dauer einer einzelnen Therapiesitzung beträgt 30, 45 oder 60 Minuten, dies hängt von der Häufigkeit der Sitzungen und der Belastbarkeit des Patienten ab. Die übliche Behandlungsdauer liegt bei 45 Minuten.
    Die Gesamtverordnungsmenge im Regelfall beträgt laut Heilmittelrichtlinien 60 Sitzungen.
    Dieser Regelfall ist jedoch nicht mit wissenschaftlichen Daten über die tatsächliche Dauer einer ambulanten Aphasietherapie hinterlegt. Dass heißt, es ist nicht davon auszugehen, dass nach 60 Therapieeinheiten im Regelfall eine Aphasie als geheilt zu betrachten ist. Auch kann man nicht davon ausgehen, dass nach diesen 60 Einheiten weitere Therapie keinen Sinn mehr macht.
    Vielmehr handelt es sich bei jedem Aphasiepatienten um einen individuellen Fall. Man muss also beim Überschreiten der 60 Sitzungen genau hinsehen und gemeinsam mit Patient, Therapeut und Arzt entscheiden, ob eine Fortsetzung der Therapie sinnvoll und erfolgversprechend erscheint.
    Das wäre dann eine Behandlung außerhalb des Regelfalls. Diese Behandlung erfordert immer eine Begründung des Arztes auf der Verordnung. Bei einer Reihe von Krankenkassen erfordert dies zusätzlich eine Genehmigung. Dies sollte im Einzelfall bei der zuständigen Krankenkasse erfragt werden. Die Ersatzkassen (vdek-Kassen) verzichten zur Zeit auf ein Antragsverfahren, bei diesen Kassen reicht die Begründung des Arztes auf der Verordnung aus.
    Insgesamt kann eine Aphasietherapie von mehreren Monaten bis hin zu mehreren Jahren dauern. Dabei ist es wichtig, jeweils realistische Ziele zu stecken und Therapiefortschritte durch Tests sichtbar und vergleichbar zu machen. Nur so kann man beurteilen, ob die Fortsetzung der Aphasietherapie Sinn macht.
  • Welche Perspektiven auf Heilung gibt es?
    Diese Frage kann nicht allgemein beantwortet werden. Wieweit eine Aphasie durch eine Sprachtherapie gebessert oder geheilt werden kann, hängt davon ab, wie groß die Beeinträchtigung der sprachlichen Leistungsfähigkeit ist, welche Art von Aphasie der Patient also hat. Auch die Ursache der Aphasie ist ein zentrales Kriterium. Wichtig ist, wie motiviert der Patient selber an seiner Rehabilitation mitarbeitet und dabei auch von seiner Familie unterstützt wird. Das Alter des Patienten spielt eher die geringste Rolle bei der Genesung.
    In der Regel ist aber davon auszugehen, dass das sprachliche Niveau des Patienten vor der Krankheit auch mit viel Therapie nie wieder ganz zu erreichen ist. Entscheidend ist, dass der Aphasiepatient durch die Therapie lernt, alle seine kommunikativen Möglichkeiten auszuschöpfen um weiterhin am sozialen Leben teilzunehmen. Den Patienten auf diesem Weg hilfreich zu begleiten, dazu sind Logopäden und  Sprachtherapeuten da.