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Für Lehrende

Auf dieser Seite finden Sie Informationen für Lehrende:

Lehrlogopäden

Das Berufsbild der Lehrlogopädin/des Lehrlogopäden ist keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung. Da die Schulen zur Ausbildung von Logopäden (wie vergleichbar auch für die Ergotherapeuten, Hebammen und Physiotherapeuten geltend) nicht dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) unterliegen, sind die ggf. Voraussetzungen, die Lehrende an den logopädischen Ausbildungsstätten vorweisen müssen, auf Landesebene geregelt. Die Bandbreite der gesetzlichen Vorgaben sind daher entsprechend unterschiedlich.

LehrlogopädIn dbl

Der dbl hat in den neunziger Jahren das Zertifikat „LehrlogopädIn dbl“ entwickelt und aktualisiert; Des Weiteren werden berufliche Fort- und Weiterbildungen der Schulleiter und Lehrkräfte und die Berücksichtigung dieses Zertifikats als Bestandteile des Qualitätsverfahrens zur Erlangung des dbl-Gütesiegels Schulen berücksichtigt.

Pädagogische Fort- und Weiterbildungen/Studium

In einigen Bundesländern wurden Studiengänge eingerichtet, die Berufspädagogik für Gesundheitsfachberufe vermitteln. Neben den Studiengängen, deren Schwerpunkt die Lehrenden in Pflegeberufen ansprechen, finden sich auch einige Studiengänge, die auf die therapeutischen Berufe ausgerichtet sind. Die Mehrzahl erfolgt dabei in Vollzeit, bislang sind nur wenige berufsbegleitend ausgerichtet.

Neben den verschiedenen Studienmöglichkeiten, deren Abschluss auf Master- und weniger auf Bachelorebene erfolgen (entsprechend der Vorgaben der Länder), gibt es des Weiteren die Möglichkeit, Zertifikatslehrgänge  in diesem Bereich zu belegen. Ebenso wie die Studiengängen werden diese von unterschiedlichen Trägern auf staatlicher oder privater Ebene kostenpflichtig angeboten.

Voraussetzungen zum Studieren

Die Frage, wer studieren darf, richtet sich allgemein nach der Art der Hochschulzugangsberechtigung. Mittlerweile finden sich jedoch viele Bundesländer, in denen es möglich ist, sich ohne (Fach)Abitur auf einen Bachelorstudienplatz bewerben zu können. Darüber hinaus werden auch ganz vereinzelt Master-Studiengänge angeboten, in der die vorherigen beruflichen Qualifikationen und Berufserfahrungen dahingehend berücksichtigt werden, dass die Bewerbung auf einen Studienplatz ohne vorliegenden Bachelorabschluss (aber: mit Hochschulreife) erfolgen kann.

In beiden Fällen werden seitens der Hochschulen und Universitäten Einstiegsprüfungen vorgenommen. Mehr Informationen sind unter den folgenden Links zu finden:

Externe Links:

Links zu Seiten:

Auswahl Studiengänge Pädagogik für Lehrende

Sitzung der Lehrenden (Schule und Hochschule)

Die Qualität der Lehre an der Hochschule

Das Projekt nexus

Zur Sicherung der Qualität in Studium und Lehre an den deutschen Hochschulen und Universitäten wurde das Projekt "nexus — Konzepte und gute Praxis für Studium und Lehre" auf Initiative der Hochschulrektorenkonfernz (HRK) und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geschaffen.

Interessant in diesem Zusammenhang auch die Veröffentlichung "Gute Lehre - Frischer Wind“ an deutschen Hochschulen und das Fachgutachten zur Kompetenzorientierung in Studium und Lehre.

dghd Deutsche Gesellschaft für Hochschuldiadaktik

Es gibt Bestrebungen auf mehreren Ebene, die Lehre im hochschulischen Bereich zu fördern und zu verbessern. Informationen zur Hochschullehre/Hochschuldidaktik finden sich bei beispielsweise bei der Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik dghd. Bei der dghd handelt es sich um wissenschaftliche Fachgesellschaft, die mit eigenen Worten beschrieben ein Forum für hochschuldidaktische Forschung und Entwicklung bieten und die hochschuldidaktische Diskussion fördern will. Die dghd bezieht zu wichtigen Fragen von Hochschullehre und -studium Stellung.

Förderprogramm der Robert-Bosch-Stiftung (RBS)

1964 gegründet, setzt sich die die Robert-Bosch-Stiftung in unterschiedlichen Bereichen für die Unterstützung und Förderung maßgeblich ein. Dazu gehören auch die Bereiche Wissenschaft, Gesundheit und Bildung.
In den beiden Symposien, die unter der Überschrift „Zukunftsfragen der Gesundheitsversorgung stattfanden“ bildeten zum einen künftige Konsequenzen für die Ausbildung den Schwerpunkt und zum anderen Fragestellungen zur Kooperation derGesundheitsberufe.
Hier finden sich beide Tagesdokumetationen und Hinweise zum download.

Unter den nachfolgenden Links finden sich Informationen zur Förderung der o. g. DreiBereiche:

Operation Team

Unter diesem Motto vergibt die Robert-Bosch-Stiftung (RBS) noch bis zum 28.Februar Förderungen für Projekte, die Lehrangebote für eine multiprofessionelle Zusammenarbeit umsetzen. Das Programm der RBS richtet sich deutschlandweit an Universitäten, Hochschulen und ebenso nicht-akademische Einrichtungen in den Ausbildungsrichtungen: Humanmedizin, Pflege-, Ergo-, Physiotherapie, Hebammenkunde und Logopädie. Die Projektskizzen für gemeinsame Lerneinheiten soll von mindestens zwei der Berufsgruppen umgesetzt werden. Voraussetzung bildet dabei, die Beteiligung einer medizinischen Fakultät bzw. eines humanmedizinischen Studienganges.

Externe Links:

  • Robert-Bosch Stfitung:
    1. Ausbildung für die Gesundheitsversorgung von morgen
    2. Memorandum Kooperation der Gesundheitsberufe